Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

176 
Erstes Buch. Die Begründer 
aber sagen, ob dieser Zustand von Dauer sein wird? Wenn der un 
vermeidliche Tag kommen wird, an dem die neuen Länder so weit 
bevölkert sein werden, daß sie das jetzt ausgeführte Getreide im 
Lande behalten und selbst verzehren müssen, wer kann da sagen, 
ob die in England und den anderen europäischen Ländern einen 
Augenblick — einige Jahrhunderte hindurch — stationäre oder sogar 
weichende Bodenrente ihren Aufstieg nicht von neuem aufnehmen 
weicnt 
v«* wird? 
Allerdings kann man in gewissem Maße auch bei fehlender Ein 
fuhr fremder Erzeugnisse auf den Fortschritt der landwirtschaftlichen 
Wissenschaft rechnen. Wir haben gesehen, daß Ricaedo diese Hilfs 
möglichkeiten des menschlichen Fleißes durchaus zugibt. Weiter 
unten werden wir sehen, daß andere Nationalökonomen, Gäbet und 
ein Schüler Bastiat’s, Fönten ay, der Theorie Rioaedo’s die gerade 
entgegengesetzte These gegenüberstellten, nämlich daß die mensch 
liche Industrie in der Nutzbarmachung der Naturkräfte stets bei den 
schwächsten anfing, — weil die schwächsten am leichtesten zu 
bändigen sind, und weil der Mensch selbst am Anfang ein schwaches 
Wesen war —, um nach und nach sich zur Beherrschung der 
mächtigsten, aber auch widerspenstigsten Kräfte aufzuschwingen; 
daß der Boden keine Ausnahme von diesem Gesetze mache, und daß 
daher die Landwirtschaft nicht immer weniger, sondern im Gegenteil 
immer mehr hervorbringe. 
Diese These jedoch, die dem Gesetz vom sinkenden Boden 
ertrag schroff widerspricht, beruht auf einer recht diskutierbaren 
Analogie. Wenn es sich um die Zukunft der Industrie handelt, 
kann man verstehen, daß bisher nur wenig benutzte oder sogar un 
bekannte Energiequellen, vielleicht sogar die chemischen oder intra- 
daß infolge der Meliorationsausgaben im Laufe des 19. J ahrhunderts ein starker Ab 
strich zu machen ist. Kobebt Thomson schätzt ihn auf 15 sh. 5 pence, was nur 
4 sh. 7 pence reine Bodenrente übrig lassen würde. Allerdings war auch der Gesamt 
betrag von 11 sh. am Anfang des Jahrhunderts nicht reine Bodenrente, jedoch 
waren die für aufgewendetes Kapital zu machenden Abzüge damals bedeutend ge 
ringer (siehe das „Journal of the Eoyal Statistical Society“, Dezember 1907). 
Daher kann man zusammenfassend sagen, daß in England (und sogar in Frank 
reich und in anderen Ländern, trotz des Schutzzolles) der Boden als Einkommens 
quelle und als Wert während des letzten Vierteljahrhunderts fast all das, was er 
seit der Zeit Eicahdo’s gewonnen hatte, wieder verloren hat. Genügt aber dieser 
Eückgang zur Keohtfertigung der Behauptung, die Foville in dem oben erwähnten 
Aufsatz aufstellt, daß das, was man hochtrabend das Gesetz Eicakdo’s genannt habe, 
eine glatte Lüge sei? Wir glauben das keinesfalls. Die Tatsachen haben es 75 Jahre 
hindurch bestätigt und ihm 25 Jahre hindurch widersprochen; das ist alles. Die, 
die heute voraussehen, daß die Bodenrente auch weiter sinken werde, können leicht 
in die Lage kommen, sich selbst als „falsche Propheten“ bezeichnet zu sehen.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.