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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

192 
Zweites Buch. Die Gegner. 
eine allwissende Regierung. Die Assozialisten — Owen, Foueiee, 
Loms Blastc ■— wollen an Stelle der Herrschaft des persönlichen 
Interesses die der freiwilligen Kooperation setzen. Peoudhon träumt 
davon, Freiheit und Gerechtigkeit in einem vervollkommn eten 
Tauschsystem zu versöhnen, in dem das Geld keinen Platz mehr hat. 
Und dann findet der warmherzige Internationalismus der Klassiker 
einen gewaltigen Gegner in Feiedeich List; und eine neue Doktrin 
des Schutzzolls, die sich auf die Idee der Nationalität gründet, gibt 
dem Merkantilismus, der unter den Angriffen der Physiokraten und 
Adam Smith’s endgültig vernichtet schien, neuen Glanz. 
In diesen so verschiedenartigen Doktrinen findet sich neben 
vieler Phantastik und vielen Irrtümern eine große Menge richtiger 
Gedanken und neuer eigener Grundsätze. Zwar gelingt es dieser 
neuen Generation von Nationalökonomen nicht, die Lehre der Gründer 
zu verdrängen. Aber sie beweisen einwandfrei, daß die anscheinend 
vollendete Wissenschaft noch weit davon entfernt ist, vollkommen 
zu sein. Alle diese Schriftsteller scheinen der Orthodoxie zuzurufen, 
was Hamlet zu Horatio sagt: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel 
und Erde, als sich eure Schulweisheit träumen läßt“ Auf diese 
Weise geben sie oft zu sehr fruchtbaren Auseinandersetzungen 
Anlaß. In der Öffentlichkeit finden sie sympathische Hörer. Sie 
drängen selbst die den klassischen Doktrinen treu gebliebenen 
Nationalökonomen dazu, die Sicherheit ihrer Beweisführungen zweifelnd 
nachzuprüfen, und zwingen sie, ihre Methode und ihre Schlußfolge 
rungen zu ändern. 
Wir wollen versuchen, die Bedeutung ihrer Rolle klar zu stellen. 
Kapitel I. 
SismomU und die Ursprünge der kritischen Schule. 
Während der ersten 30 Jahre des 19. Jahrhunderts traten in der 
Volkswirtschaft tiefgehende Umwälzungen ein. 
Überall hatte der ökonomische Liberalismus triumphiert. In Frank 
reich sind die Zünfte, und was damit zusammenhing, seit dem 
Jahre 1791 vollständig verschwunden. Das Verlangen einzelner 
Industrieller, sie unter dem ersten Kaiserreich wiederherstellen zu 
lassen, hatte keinen Erfolg und blieb ohne Wiederhai]. In England 
wurde auch der letzte Rest des Lehrlingsgesetzes im Jahre 1814 auf 
gehoben, und damit fällt dieses Denkmal aus der Zeit der Bevor-
	        

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Investment, an Exact Science. The Financial Review of Reviews, 1906.
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