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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

216 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Dieser gleiche Gegensatz zwischen Eigentum und Arbeit dient 
auch zur Erklärung der wirtschaftlichen Krisen. 
Nach Sismondi beruhen sie zu einem Teil auf der Schwierigkeit, 
den zu groß gewordenen Markt genau zu kennen, sowie auf der Tat 
sache, daß die Produzenten sich mehr yon der Größe ihrer Kapitalien, 
als von den Bedürfnissen des Marktes leiten lassen 1 ). Vor allem 
aber sind sie in der schlechten Verteilung der Einkommen begründet. 
Die Trennung von Eigentum und Arbeit hat zur Folge, daß nur die 
Einkünfte der Besitzenden steigen können; die der Arbeiter bleiben 
stets auf das Existenzminimum beschränkt. Infolgedessen ergibt sich 
daraus ein Mangel an Harmonie in der Nachfrage nach den Erzeug 
nissen. Mit einem gleichmäßig verteilten Besitzstände und einem 
ungefähr gleichmäßigen Steigen der Einkommen würde auch eine 
gewisse Gleichmäßigkeit in der Vermehrung der Nachfrage Hand in 
Hand gehen. Die gewöhnlichen Industriezweige, die die wesentlichen 
und allgemeinsten Bedürfnisse befriedigen, würden ihre Produktion 
regelmäßig und ohne Sprünge steigen sehen. Aber tatsächlich wachsen 
nur die Einkünfte der Eeichen. An Stelle der Nachfrage nach den 
gewöhnlichen Gegenständen wird daher eine wachsende Nachfrage 
nach verfeinerten Gegenständen treten, wodurch die Grundindustrien 
vernachlässigt und Industrien des Luxus geschaffen werden; wenn 
diese letzteren sich nicht schnell genug vermehren, so wird die Nach 
frage nach Gegenständen zur Befriedigung des höheren Geschmackes 
sich an das Ausland wenden. Was ergibt sich nun aus diesem be 
ständigen Wechsel? Die verlassenen alten Industrien sind gezwungen, 
ihre Arbeiter zu entlassen; andererseits können sich die neuen In 
dustrien nur langsam entwickeln; in der Zwischenzeit sind die ent 
lassenen und arbeitslosen Arbeiter darauf angewiesen, ebenfalls ihren 
Verbrauch an gewöhnlichen Lebensmitteln einzuschränken; hieraus 
ergibt sich ein beständiger Unterkonsum, der notwendigerweise die 
entsprechenden Krisen herbeiführt. „Durch die Konzentration der 
Vermögen in der Hand einer geringen Anzahl von Eigentümern ver 
engert sich der Inlandsmarkt immer mehr; die Industrie wird ständig 
stärker darauf hingedrängt, ihre Absatzgebiete auf ausländischen 
Märkten zu suchen, wo noch größere Umwälzungen sie bedrohen 2 ).“ 
Daher ist „der Verbrauch eines millionenreichen Fabrikherrn, unter 
Schwankungen des Marktes auszusetzen (N. P., I, S. 263—264). Er stellt auch den 
Bruttoertrag nicht als absolutes Ziel hin, sondern erkennt an, daß „das allmähliche 
Steigen des Bruttoertrages seinerseits von einem krankhaften Zustand bedingt sein 
kann“, wenn die Bevölkerung zu schnell wächst (ebenda, I, 8. 153). Wir sehen 
hieraus, ein wie schwankender Charakter er war. 
*) N. P., I, S. 368. 
2 ) N. P., I, S. 361.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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