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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

220 
Zweites Buch. Die Gegner. 
auf ihrem eigenen Grund und Boden leben. In den Neuen Grund 
sätzen gibt er eine berühmte Beschreibung des Glücks ihrer Lage. 
In der Industrie möchte er den unabhängigen Handwerker wieder 
erstehen sehen: „Ich wünsche, daß die Industrie in den Städten wie 
auf dem Lande zwischen einer großen Menge von unabhängigen 
Werkstätten verteilt, und nicht unter einem einzigen Herrn, der 
hunderten und tausenden von Arbeitern befiehlt, vereinigt sei; ich 
wünsche, daß das Fabrikeigentum unter einer großen Menge von mitt 
leren Kapitalisten verteilt sei, und nicht einem einzigen Herrn, der 
über Millionen gebietet, gehöre; ich wünsche, daß der Industriearbeiter 
die Aussicht, fast die Sicherheit vor sich habe, Teilhaber seines 
Herren werden zu können, damit er sich nur verheiratet, wenn er 
einen Anteil an dem Geschäft besitzt, anstatt, wie er es heute tut, 
ohne jede Zukunftshofinungen zu altern 1 ).“ Das ist das Ziel. 
Wo aber ist der Weg? Hier zeigt Sismondi eine außerordentliche 
Zaghaftigkeit. Er ruft den Gesetzgeber zu Hilfe, aber er wagt nicht, 
ihm den Weg zu zeigen. Er fragt sich sogar in einem Anfall von 
Skeptizismus und Mutlosigkeit, ob dies möglich ist. Er erklärt sich 
als Gegner des Kommunismus, — er weist die Utopien Owen’s, 
Thomson’s und Foüeiee’s von sich, obwohl er die Übereinstimmung 
ihrer Ziele mit dem, dem er nachstrebt, anerkennt. Er scheint nicht 
zu verstehen, „daß diese Zerstücklung“, die er anpreist, nicht 
weniger chimärisch ist, als die kommunistische Utopie, die ihn er 
schreckt. Das System Owen’s weist er zurück, weil er darin „jene 
Chimäre, die das persönliche Interesse durch das der Korporation 
zu ersetzen sucht“ sieht; er hatte aber nicht begriffen, daß es sich 
keineswegs um Korporation handelte. Es ist wahrscheinlich, 
daß, wenn Sismondi heute lebte, er die Kooperation vorgeschlagen 
haben würde. 
In der Zwischenzeit aber, bevor die Vereinigung zwischen Eigen 
tum und Arbeit verwirklicht werden kann, verlangt Sismondi schon 
für die Gegenwart gewisse einfachere Reformen, die bestimmt sind, 
den drückendsten Leiden der Arbeiterklasse abzuhelfen. Zunächst 
wünscht er, daß man den Arbeitern das Koalitionsrecht zurückgebe, 
oder vielmehr gewähre 2 ). — Weiterhin, daß man die Kinderarbeit 
wie die Arbeit am Sonntag verbiete, und daß man ebenfalls die 
Arbeitszeit der Erwachsenen begrenze 3 ). Dann will er, daß man 
/ das, was er „professionelle. Garantien“ nennt, schaffe, nämlich die 
Verpflichtung für die Arbeitgeber (landwirtschaftliche, wie Fabrik- 
*) N. P., II, S. 865—366. 
2 ) N. P., II, S. 451.
	        

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Die Deutsche Mark von 1914-1924. Schuster, 1925.
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