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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

224 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Augenblick auf seine Seite hinüber gezogen worden zu sein, und 
Sismondi konnte einen Moment glauben, daß die Revue me usuelle 
d’Economie Politique, die von Fix im Jahre 1833 gegründet 
worden war, seine Gedanken verteidigen würde, aber die Revue 
stellte sehr bald ihr Erscheinen ein und war noch vor ihrem Ende 
zur „Orthodoxie“ übergegaugen. Nur ein einziger Schriftsteller, 
Bubet, nennt sich in seinem Werk über „das Elend der Arbeiter 
klassen in Frankreich und England“ 1 ) geradezu einen 
Schüler Sismondi’s und ist es tatsächlich gewesen. Diesen Schrift 
stellern sollte man noch Villeneuve-Baegemont anfügen, den Ver 
fasser einer christlichen Nationalökonomie (Economic poli 
tique chretienne), in drei Bänden, die 1834 herauskam, und in der er 
sich stark an Sismondi anlehnt. 
Dagegen ist Sismondi, obschon er nicht selbst Sozialist war, viel 
von Sozialisten gelesen und beachtet worden. Bei ihnen findet man 
seinen Einfluß am ausgeprägtesten. Das ist nichts Erstaunliches. 
Stellt nicht der ganze kritische Teil seines Werkes die wuchtigste 
aller Anklagen gegen die Konkurrenz und die Ungleichheit der Ver 
mögen vor? Louis Blanc hat ihn gelesen und entnimmt ihm mehr 
als ein Argument gegen die Konkurrenz. Noch mehr als Louis Blanc 
haben die beiden deutschen Sozialisten, Rodbeetus und Marx, aus 
seinem Buche geschöpft. Rodbeetus entlehnt ihm seine Krisentheorie 
und den Gedanken, daß der soziale Fortschritt nur den besitzenden 
Klassen Gewinn bringt. Maex verdankt ihm noch mehr, und während 
Rodbeetus ihn zitiert, aber ihn nicht nennt, zögert Maex nicht, ihm 
im kommunistischen Manifeste (§ 60 u. 61) Gerechtigkeit widerfahren 
zu lassen, indem er selbst auf alles das hinweist, was er seiner durch 
dringenden Analyse verdankt. Von allen Gedanken, die er ihm ent 
nimmt, ist der wichtigste der von der Konzentration des Reichtums 
in den Händen einer kleinen Anzahl von Besitzenden und von der 
wachsenden Proletarisierung der Arbeitermassen. Diese Auffassung 
ist die Grundlage des kommunistischen Manifestes, und auf ihr beruht 
der marxistische Kollektivismus. Wie wir gesehen haben, stammt 
diese Auffassung von Sismondi. Wir glauben aber nicht, daß Maex 
den Gedanken über die Ausbeutung des Arbeiters durch den Kapi 
talisten Sismondi entlehnt hat. Wenn er weiterhin ihm nicht den 
Begriff des Mehrwertes verdankt, so hat er doch bei ihm zum wenigsten 
den Keim der Erklärung, die er dafür gibt, gefunden. Wie bekannt, 
Stelle findet: „Wenn man gewisse Volkswirtschaftler liest, so möchte man fast 
glauben, daß die Produkte nicht um der Menschen willen gemacht werden, sondern 
daß die Menschen um der Produkte willen da sind.“ 
‘) Paris, 1841, La misere des classes laborieuses en France et en 
Angleterre, 2 Bände. Buhet starb 1842, 82 Jahre alt.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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