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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

230 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Schaffung einer riesigen Bank an, deren Einkommen dazu dienen 
soll, der Menschheit nützliche Arbeiten ausznführen“. So verbinden 
sich bei ihm schon philosophische und industrielle Gedanken 1 ). Eine 
schnell wieder geschiedene Ehe und unmäßige Verschwendung stürzen 
ihn aufs neue ins Elend. Im Jahr 1805 von einem alten Diener 
aufgenommen, lebt er nach dessen Tode bald von einer bescheidenen 
Pension, die ihm seine Familie zahlt, bald von der Unterstützung 
einiger Industrieller. Trotzdem ist er so unglücklich, daß er sich im 
Jahr 1823 das Leben zu nehmen versucht. Dieser Versuch schlägt 
fehl, und er findet endlich dank dem Bankier Olinde Eodeigues 
materielle Sicherheit, bis er im Jahr 1825, in seinen letzten Augen 
blicken von einigen Schülern umgeben, stirbt. Während aller dieser 
Jahre von dem Drange beseelt, dem neuen Jahrhundert die Lehre 
die ihm fehlt, zu geben, hörte Saint-Simon nicht auf, Broschüren, 
Zusammenstellungen und Werke bald allein, bald mit anderen zu 
sammen, zu veröffentlichen. In ihnen weist er stets auf dieselben 
Vorschläge hin und wiederholt unter verschiedenen Formen stets die 
gleichen Gedanken -). 
In seinen ersten Arbeiten sucht er hauptsächlich eine wissen 
schaftliche Synthese herzustellen, die in der Zukunft eine positive 
Moral bieten und an Stelle der religiösen Dogmen treten könne. Es 
würde, wie man gesagt hat, eine Art „wissenschaftliches Brevier“ 
gewesen sein, in dem die Gesamtheit der Tatsachen von einem ein 
zigen Gedanken abgeleitet sein sollte, von der allgemeinen Gravi 
tation. Er war sich bewußt, wie chimärisch eine so einfache Er 
klärung sein mußte, und wie ungenügend seine Kenntnisse waren, um 
einen so ehrgeizigen philosophischen Versuch zu verwirklichen. Erst 
Auguste Comtb, sein Schüler, sollte späterhin versuchen, den Ge 
danken in seinem „Cours de Philosophie positive“ und in 
seiner „Politique positive“ zu verwirklichen. Daher ist Saint- 
Simon nicht nur als der Vater des Sozialismus, sondern auch als der 
des Positivismus zu betrachten. 
*) Weil, Saint-Simon et son ceuvre, S. 16. 
2 ) 1814 erschien: De la reorganisation de la Societe europeenne, 
vom Grafen de Saint-Simon und A. Thibehy, seinem Schüler; — von 1817—1818, 1’In 
dustrie, in 4 Bänden (der 3. Band und das erste Heft des vierten sind von A. Comte); 
— 1819, la Politique; — 1821, le Systeme industriel; — von 1823-1824, 
le Catechisme des industriels, (von dem das dritte Heft von A. Comte 
stammt und den Namen: Systeme de politique positive trägt); — 1825, 
le Nouveau Christianisme. — Wir zitieren Saint-Simon sowohl nach den 
CEuvres de Saint-Simon et d’Enf antin, die die von Ebfantin zur Ausführung 
seines letzten Willens eingesetzte Kommission herausgegeben hat“, (Paris, Dentu, _ 
1865) — wie auch nach den CEuvres choisies von Saint-Simon, die 1859 in drei 
Bänden von Lemonnier in Brüssel veröffentlicht wurden.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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