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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Saint-Simon, die Saint-Simonisten u. d. Ursprung des Kollektivismus. 251 
Sydney Webb und die Fabier. Wir finden eine ähnliche Philosophie 
als Grundlage des Staatssozialismus bei Dupont-White wieder, ebenso 
wie bei Adolf Wagner. Friedrich List liefert uns ein Beispiel in 
seiner Aufzählung der verschiedenen, aufeinanderfolgenden Wirt 
schaftsstufen. Die historische Schule dachte in ihren Anfängen daran, 
die Nationalökonomie in ihrer Gesamtheit in eine Art Geschichts 
philosophie zu verwandeln, und wenn wir nach dem Bereiche der 
Soziologie und der Ökonomik das Bereich der allgemeinen Philo 
sophie betrachten, so finden wir dort gleiche Bestrebungen. Die be 
rühmteste ist vielleicht die Theorie der drei Gesellschaftsstufen von 
Auguste Comte (die er übrigens Saint-Simon entlehnt hat) 1 )- 
Hier ist nicht der Ort, in eine Diskussion darüber einzutreten, 
ob die Bemühungen, historische Gesetze dieser Art zu finden, be 
rechtigt ist. Diesen Punkt werden wir in einem späteren Kapitel 
im Anschluß an die historische Schule behandeln. Worauf jedoch 
hier schon hingewiesen werden muß, ist, daß die Saint-Simonisten 
nicht darüber im unklaren waren, welche Vorteile eine derartige Be 
weisführung gewährt. Zugunsten des von ihnen empfohlenen Kollekti 
vismus berufen sie sich auf die ganze Vorgeschichte des Eigentums. 
So haben sie schon damals alle die Waffen dagegen gebraucht, deren 
sich die späteren Schulen bedienen sollten. 
„Nach dem allgemeinen Vorurteil“ sagt die „Doctrine de 
Saint-Simon“ 2 ), „scheint es, daß, was für Umwälzungen auch in den 
Gemeinwesen auftreten mögen, das Eigentum davon stets un 
berührt bleiben muß; daß das Eigentum eine unabänderliche Tat 
sache bleibt.“ — Nichts ist aber in Wirklichkeit falscher: „Das 
Eigentum ist eine soziale Tatsache, die wie alle an 
deren sozialen Tatsachen dem Gesetz des Fortschritts 
unterworfen ist. Es kann daher in verschiedenen 
Epochen verschieden verstanden, definiert und ge 
setzlich geordnet werden“ 3 )- Damit ist schon im voraus der 
') Auf Seite 48 seines „Auguste Comte et le positivisme“ hat Litteü 
diese Entlehnung bestritten. Doch stellt Saint-Simon in der Vorrede zu dem Systeme 
Industrie! fest, daß in politischen Dingen die Juristen das Zwischenglied zwischen 
der feudalen Regierung und der industriellen Regierung abgehen, ebenso wie die 
Metaphysiker das Zwischenglied zwischen der theologischen Herr 
schaft und der Herrschaft der Wissenschaft sind. Er fügt noch eine 
genauer gefaßte Anmerkung hinzu ((Euvres compl., V, S. 9). Es ist wahr, daß das 
Sy steine industriel aus dem Jahre 1821 stammt und folglich mehrere Jahre 
Rach dem Anfang der Beziehungen zwischen Comte und Saint-Simon. Daher kann 
auch ein noch so genauer Text die Frage nach dem Einfluß, den die beiden „Messias“ 
aufeinander gehabt nicht, nicht lösen. Übrigens findet sich der Gedanke schon hei 
Tosgot. 
2 ) Doctrine, S. 179. 
s ) Ebenda, S. 179.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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