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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

252 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Grundsatz, auf den sich nach ihnen alle Reformatoren stützen sollten, 
formuliert worden. Der belgische Nationalökonom de Laveleye, der 
von allen Volkswirtschaftlern diese Fragen am gründlichsten wissen 
schaftlich untersucht hat, drückt sich 40 Jahre später in seinem 
Werk über die Urformen des Eigentums in fast den gleichen Aus 
drücken aus J ). 
Und wenn wir, fügen die Saint-Simonisten hinzu, die Entwick 
lung in der Vergangenheit betrachten, so konstatieren wir gerade, 
daß sie bestrebt ist, sich in dem Sinn, den wir vorschlagen, zu 
organisieren. Am Anfang schließt das Eigentum sogar die Menschen 
auf Grund der Sklaverei ein. Nach und nach wird das Recht des 
Herren an den Sklaven Beschränkungen unterworfen. Zum Schluß 
verschwindet es vollständig. Was die Sachgüter anlangt, auf die 
das Eigentum nunmehr beschränkt ist, so verfügt der Besitzer zu 
nächst nach seinem Belieben darüber. Dann mischt sich die öffent 
liche Macht ein und zwingt den Vater dazu, den ältesten Sohn zu 
seinem Erben zu machen. Zum Schluß verordnet die französische 
Revolution eine gleichmäßige Erbschaftsteilung zwischen den Kindern 
und vermehrt so diejenigen, die von den Produktionsmitteln pro 
fitieren. Heute verringert der sinkende Zinsfuß allmählich den Vor 
teil des Eigentümers an dem Produktionsmittel und sichert so dem 
Arbeiter einen immer größeren Anteil am Produkt Ein letzter 
Schritt bleibt noch zu tun übrig, und gerade ihn kündigen die 
Saint-Simonisten an: allen Arbeitern ein gleiches Recht ani Gebrauch 
der Produktionsmittel zu sichern, und dadurch jeden Menschen zum 
Eigentümer zu machen, indem der Staat der einzige Erbe ist. „Das 
Gesetz des Fortschrittes, das wir beobachtet haben, strebt nach einer 
Ordnung der Dinge hin, in der der Staat, nicht mehr die Familie, 
die angesammelten Güter erbt, insoweit sie dasjenige darstellen, 
was die Nationalökonomen Produktionsmittel (Fonds de pro- 
duction) nennen 3 }.“ 
*) „Ein anderer, ebenfalls recht verbreiteter Fehler ist, daß man vom Eigentum 
spricht, als ob es eine Einrichtung wäre, die eine feste und stets gleich gebliebene 
Form habe, während es doch in Wirklichkeit die verschiedensten Formen angenommen 
hat und auch heute noch einschneidender und unvorhergesehener Veränderungen 
fähig ist“ (LXvelbyb, De la propriete et de ses forraes primitives, 1. Ausg. 
1874, S. 381). — In einem Brief vom 17. Nov. 1872 beglückwünscht Stüakt Mill 
Laveleye gerade zu diesem Nachweis (Ebenda, Vorwort, XIII). 
2 ) Dieses Argument ist besonders bemerkenswert, da es seitdem von den libe 
ralen Volkswirtsohaftlern sehr oft wieder aufgenommen ist. Auch werden wir es bei 
Bastiat wiederfinden. Die Saint-Simonisten sitzen beständig auf beiden Stühlen, 
dem Liberalismus und dem Sozialismus. 
s ) Doctrine, S. 182; Diese ganze geschichtliche Argumentierung, die wir in 
einen kurzen Paragraphen zusammenfassen, findet sich auf den Seiten 179 bis 193 der
	        

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Ernährungswirtschaftliche Gegenwartsprobleme in Österreich. Manzsche Verlags- und Universitätsbuchhandlung, 1919.
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