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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

256 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Wirtschaftsleben ausüben sollten, vorausgesehen. In der Tat, und 
ohne daß man an das Eigentumsrecht gerührt hätte, sind die Depo 
sitenbanken die großen Kapitalbehälter geworden, aus denen der 
Kredit sich in die tausend Kanäle des Handels verteilt. Noch 
heute werfen Schriftsteller, die nichts Sozialistisches an sich haben, 
den Banken (hauptsächlich in Frankreich) vor, diese Aufgabe des 
Eegulierens und der Anregung der Industrie nicht mit genügender 
Kraft zu pflegen, Aufgaben, die die Saint-Simonisten schon für die 
Banken voraussahen, und die die Natur der Dinge ihnen zuweist 1 ). 
Sie hatten viele persönliche und verwandtschaftliche Beziehungen zu 
Bankiers, und die Bedeutung der internationalen Finanzherren war 
während der Restauration in den europäischen Staaten außerordent 
lich gestiegen. Dies wirkte darauf hin, sie die Rolle vorausfühlen 
zu lassen, die der Kredit später in unserem modernen Wirtschafts 
leben einnehmen sollte. 
Nicht weniger richtig war ihr Gefühl für die Notwendigkeit 
einer stärkeren Zentralisation der leitenden Faktoren des Wirtschafts 
lebens, um die Produktion dem Verbrauch besser anzupassen, als es 
die Konkurrenz vermag. Der Staat kann weder, noch will er diese 
Aufgabe übernehmen; wir sehen aber, wie unter unseren Augen sich 
die Konventionen, Kartelle und Syndikate der Industriellen ver 
mehren, deren Zweck stets derselbe ist: nämlich durch eine in 
telligente Voraussicht und Zentralisation die Nachteile der Kon 
kurrenz zu vermeiden. Hierin liegt ebenfalls eine teilweise und 
praktische Anwendung des Saint-Simonismus. 
Wenn ihr persönlicher Einfluß auf unsere wirtschaftliche Ge 
schichte bedeutend gewesen ist, so muß man ebenfalls in ihrer Lehre 
die Keime fast aller kritischen und konstruktiven Ideen wieder 
erkennen, die den Sozialismus im Laufe des 19. Jahrhunderts charak 
terisieren. Der Saint-Simonismus ist gleichsam das Vorwort oder das 
Inhaltsverzeichnis dazu. 
Zunächst ist es bezeichnend, daß sich bei ihnen eine Menge von 
Formeln finden, die später in der sozialistischen Literatur klassisch 
werden sollten. „Ausbeutung des Menschen durch den Menschen“ war bis 
1848 eine sehr volkstümliche Formel. Das Wort vom „Klassenkampf“, 
das seit Marx an seine Stelle getreten ist, bedeutet nichts anderes. 
>) „Der Kredit bezweckt“ sagt Enfantin, (Economie politique et Poli- 
tique, S. 53) „in einer Gesellschaft, in der die einen die Industriemittel besitzen, 
ohne die Fähigkeit oder den Willen, sie in Gang zu setzen, und in der andere, die 
fleißig sind, keine Arbeitsmittel besitzen, diese Mittel so leicht, wie irgend möglich 
aus den Händen der ersteren, die sie besitzen, in die der zweiten, die sie nützlich 
anznwenden verstehen, gelangen zu lassen.“ Bis heute hat man noch keine bessere 
Definition gefunden.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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