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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

260 
Zweites Buch. Die Gegner. 
c) Als letzter, wenn auch nicht weniger bedeutender Unterschied, 
ist zu erwähnen: die Klassiker bemühen sich, die scheinbare Unord 
nung der individuellen Handlungen auf wissenschaftliche Gesetze 
zurückzuführen; wenn ihnen dies gelungen ist, sind sie von der tiefen 
Harmonie, die sie auf diese Weise entdeckt haben, höchst entzückt 
und sehen daher davon ab, irgendeine Verbesserung anzubringen. Es 
genügt ihnen, aufgezeigt zu haben, wie die spontanen sozialen Kräfte, 
z. B. die Konkurrenz, dem Egoismus Grenzen setzen und ihn schließlich 
vor den Triumphwagen des allgemeinen Interesses spannen; sie fragen 
sich nicht, ob die Wirkung dieser Kräfte nicht weniger brutal ge 
staltet werden kann? ob das Eäderwerk des verborgenen Mechanis 
mus, den sie entdeckt haben, nicht etw 7 a geölt werden könnte, um 
dann mit geringerer Eeibung zu arbeiten? 
Die Saint-Simonisten, zu denen man in diesem Punkte Sismondx 
rechnen muß, sind im Gegenteil von der Langsamkeit, dem Unge 
schick und oft auch von der Grausamkeit peinlich betroffen, mit 
denen diese spontanen sozialen Kräfte sich meistens durchsetzen. Sie 
bemühen sich dann, an ihre Stelle eine zielbewußte und vernünftige 
Eeaktion der Gesellschaft zu setzen. Der spontanen Versöhnung 
der Interessen stellen sie ihre künstliche Aussöhnung gegenüber, 
und sie suchen leidenschaftlich nach dem Mittel, sie zu verwirklichen. 
Daher ihre zahllosen Bemühungen, um einen neuen Mechanismus 
zu finden, der fähig wäre, an Stelle jenes spontanen Mechanismus 
zu treten. Daher die oft kindlichen Pläne, um die Koordination und 
Assoziation der wirtschaftlichen Kräfte durchzuführen. Diese mit 
Notwendigkeit zum Scheitern verdammten Versuche liefern dann den 
Gegnern des Sozialismus die besten Waffen, um ihn zn bekämpfen. 
Jedoch bleiben nicht alle diese Versuche ohne Erfolg, und einige 
haben sogar einen großen Einfluß auf die soziale Entwicklung gehabt. 
In der Lehre Saint-Simon’s werden diese Gegensätze zwischen 
der Nationalökonomie und dem Sozialismus zum erstenmal mit allem 
Nachdruck dargelegt. Heute kann es uns durchaus gleichgültig 
sein, daß die Schule dem Fluch der Lächerlichkeit erlegen ist, und 
daß die Exzentrizitäten Enfantin’s seine Propaganda gerade in dem 
Augenblick unterbrochen haben, als die Schule Fouriee’s sich mit 
Erfolg entwickelte In einer Geschichte der Doktrinen kommt es vor 
allen Dingen darauf an, die Ideen, die Gedanken hervorzuheben. Und 
der Saint-Simonismus erscheint uns ohne jeden Zxveifel als der erste, 
der beredtste und der eindruckvollste Ausdruck der Gefühle und Ideen, 
die den Sozialismus des 19. Jahrhunderts bilden werden'). 
l ) An dieser Stelle muß unbedingt auch auf das bewunderungswürdige kleine 
Werk Aston Mengeb’s: Das Eecht auf den vollen Arbeitsertrag (1886)
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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