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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel III. Die Assozialisten. 
261 
Kapitel III. 
Die Assozialisten 1 ). 
Wir nennen Assozialisten diejenigen, die geglaubt haben, daß 
die freie Genossenschaft genüge, um alle sozialen Fragen zu lösen, 
vorausgesetzt, daß sie auf Grund eines vorher ausgearbeiteten Planes 
organisiert werde, — ein Plan, der in den verschiedenen Systemen 
verschieden ausgestaltet ist. 
Sie unterscheiden sicli von den Saint-Simonisten dadurch, daß 
diese die Lösung mehr in der Vergesellschaftung (Sozialisation) als 
in der Genossenschaft (Assoziation) suchen 2 ) (in dieser Beziehung 
sind die letzteren die wirklichen Vorläufer des Kollektivismus ge 
wesen); das ist. aber nicht dasselbe. Die Sozialisation berührt die 
Gesellschaft als Gemeinwesen und sucht in einer kollektiven Or 
ganisation alle Mitglieder der Nation zu umfassen; daher würde 
auch das Wort Nationalisation klarer sein. Der Assozialismus 
ist mehr individualistisch: er fürchtet, daß das Einzelwesen in der 
Masse verloren gehe. Daher glaubt er, es besser in den Organisationen 
kleiner selbständiger Gruppen zu schützen, die sich übrigens in freien 
Verbänden zusammenschließen mögen: aber wenn es zum Zusammen 
schluß kommt, dann hat er von unten und nicht von oben zu kommen. 
Auf der anderen Seite unterscheiden sich die Assozialisten von 
den Nationalökonomen der liberalen Richtung darin, daß sie Vor 
schlägen, durch die Gründung dieser Genossenschaften ein neues 
Milieu zu schaffen. Sie wollen genau wie die anderen die freie 
Entfaltung aller individuellen Kräfte: sie glauben jedoch, daß gerade 
hingewiesen werden, dessen Studium zur Kenntnis der Geschichte des Sozialismus 
unumgänglich nötig ist. — Wir erwähnen ebenfalls, um nicht wieder darauf 
znruckzukommen: Les Systemes socialistes (Paris, 1902, 2 Bde.) von Pareto 
uls die originellste kritische Arbeit (obgleich nicht immer frei von Parteilichkeit), 
die über den Sozialismus veröffentlicht worden ist, — wie auch das Buch Bourguin’s : 
Des Systemes socialistes et l’evolution economique (Paris 1906), das die 
am wissenschaftlichsten durchgebildete Kritik der wirtschaftlichen Theorien des 
Sozialismus enthält. 
*) Die Verfasser überschreiben dieses Kapitel: „Les Socialistes Assooiationnistes . 
Wir haben es für erlaubt gehalten, den unseres Wissens von Albert Sohaitle ge 
prägten Ausdruck „Assozialisten“ dafür einzusetzen (Anm. d. Übers.). 
2 ) „Die Assoziation, die dem Antagonismus ein Ziel setzt, hat bisher noch nicht 
ihre richtige Form gefunden. Sie zerfällt in Einzelassoziationeu, die sich unterein 
ander bekämpfen. Daher hat auch der Antagonismus noch nicht aufhören können. 
Di wird verschwinden mit dem Tage, an dem die Assoziation allumfassend 
geworden sein wird“ (Exposition de la doctrine de Saint-Simon, 
D Jahrg., S. 177).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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