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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

268 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Schon vor'Loed Shaexesbüey eröffhete er den Feldzug für die'' 
Beschränkung der Kinderarbeit in den Fabriken und trug viel zu 
dem Gesetz von 1819 bei, das das Minimalalter der arbeitenden 
Kinder auf 9 Jahre festsetzte. Er hatte 10 Jahre verlangt. 
Auch hier abgewiesen, verzweifelt er an der Kraft der beiden 
Mächte, der Arbeitgeber und des Staates, dem gesellschaftlichen Fort 
schritt zu dienen, und wendet sich an die dritte Macht: die Genossen 
schaft. Sie sollte das neue Milieu schaffen, ohne das die soziale 
Frage unmöglich gelöst werden kann. 
§ 1. Die Schaffung des sozialen Milieus. 
Denn das ist die Grundidee Owen’s, die ihn in allen seinen ver 
schiedenen sozialen Versuchen geleitet hat, die Schaffung eines 
sozialen Milieus: dies und stets nur dies erhoffte er zunächst 
von den Arbeitgebern, dann vom Staate und zum Schluß von der 
Kooperation. 
Man kann sagen, daß hierin Owen der Vater dessen war, was 
die Soziologen heute mit dem Wort Ätiologie bezeichnen, nämlich 
die Anpassung und Unterordnung des Menschen an seine Umgebung. 
Seine Theorie ist in der wirtschaftlichen Lehre ungefähr das, was 
die Lamaeck’s in der Biologie ist: die Umformung des Organismus 
durch den Einfluß der Umwelt auf die Organe. Von Natur ist der 
Mensch weder gut noch böse, er ist das, wozu ihn ,seine Umwelt ge 
macht hat. Wenn heute der Mensch böse ist, so beruht das darauf, 
daß die wirtschaftliche und soziale Ordnung verabscheuungswürdig 
ist. Man muß aber darauf hinweisen, daß Owen der natürlichen Um 
welt keine Bedeutung irgendwelcher Art beigelegt zu haben scheint, 
die doch für ändere Schulen, wie die Le Play’s, eine wesentliche 
Bedingung darstellt. Er sieht nur das soziale Milieu, so wie es von 
der Erziehung oder Gesetzgebung oder der bewußten Tätigkeit der 
Einzelpersonen geschaffen ist. 1 ) Wenn wir die Umwelt ändern, so 
ändern wir auch den Menschen. Owen scheint sich aber nicht um 
die „petitio principii“ gekümmert zu haben, die dieser Gedankenreihe 
zugrunde liegt; denn, wenn der Mensch das Produkt seines Milieus 
1 ist, so versteht man kaum, wie er dieses Milieu ändern kann. Es 
würde, um ein gebräuchliches Bild zu gebrauchen, dasselbe sein, als 
*) In dem System Owen's nimmt die Erziehung einen außerordentlich großen 
Platz ein. Auf Grund seiner philosophischen Lehre mußte sie auch allmächtig sein. 
Durch die Erziehung erzieht man den Menschen, den man will, ebenso wie man 
Stiefel oder Hüte macht. Es würde ganz interessant sein, diese Gedanken mit denen, 
die Rousseau in seinem Emile dargelegt hat, zu vergleichen, doch würde uns dies 
za weit von unserem Gegenstand entfernen.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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