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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel III. Die Assozialisten. 
271 
für ihn sind im Gegenteil die Konkurrenz und der Profit untrennbar, 
denn, wenn das eine der Krieg ist, so ist das andere die Beute. 
Es kam daher darauf an, eine Methode zu finden, um den Profit 
abzuschaffen und mit ihm „alle die Einrichtungen, die beständig den 
Wunsch hervorrufen, billig zu kaufen und teuer zu verkaufen“. Das 
Werkzeug des Profits ist nun das Geld: erst durch das Geld kann er 
sich verwirklichen ')• Auf Grund des Geldes drängt er sich in jeden 
Tausch, und durch das Geld wird erst die Anomalie möglich, eine 
Ware über ihren Wert zu verkaufen. Das Geld muß man also an- 
greifen. Es muß durch Arbeitsnoten (labour notes) ersetzt werden. Sie 
werden dann den wirklichen Wertmesser darstellen, der dem Gelde 
bedeutend überlegen ist; denn da die Arbeit Ursache und Substanz 
des Wertes ist, ist es nur natürlich, daß sie auch ihren Maßstab vor 
stellt. Man erkennt, daß Owen aus Eicakdo’s Werttheorie über 
raschende Schlüsse zieht. 
Soviel Arbeitsstunden ein Erzeugnis gekostet hat, so viel Arbeits- 
noten erhält sein Erzeuger, weder mehr noch weniger, wenn er es 
verkaufen will, — und ebenso viel muß der Verbraucher geben, 
weder mehr noch weniger, wenn er es kaufen will. Auf diese Weise 
wird der Profit abgeschafft. 
Die Verdammung des Geldes war nicht neu, aber worin eine 
wirklich neue Idee liegt — „eine Entdeckung, die“, wie Owen sagt, 
«bedeutender ist, als die der Minen Mexiko’s und Peru’s“, war die 
Ersetzung des Geldes durch Arbeitsnoten. Es ist bekannt, wie 
alle sozialistischen Schulen diese „Mine“ ausgebeutet haben. Jedoch 
muß darauf hingewiesen werden, daß sie keineswegs mit dem kom 
munistischen Ideal Owen’s „einem jeden gemäß seinen Bedürfnissen“ 
übereinstimmte, denn diese Arbeitsnoten bedeuten offensichtlich, wie 
e * später die kollektivistische Schule kategorisch sagte, „die Ent- 
Dotwendigenveise 'verschwinden, da ein derartiges Einkommen nur auf einer mehr 
oder weniger ausgesprochenen Monopolstellung beruhen kann. 
Zur Zeit Owen's war aber die Unterscheidung zwischen Probt und Zinsen noch 
uioht bekannt. Er würde sicherlich geantwortet haben, daß, ob Profit oder Zinsen, 
doch alles eins wäre und daß, wenn der Profit vorgäbe, sich unter den Produktions 
kosten zu verstecken, um der Konkurrenz trotzen zu können, er kein Recht irgend 
welcher Art auf dieses Versteck habe, da die Produktionskosten sich einzig aus der 
Arbeit und den zur Neubildung des auf ge wendeten Kapitals nötigen Amortisations- 
s 'unmeu zusammensetze. Daher müsse er aus diesem Versteck herausgezogen werden. 
b „Das Metallgeld ist die Ursache einer außerordentlich großen Kriminalität, 
einer Menge Ungerechtigkeit und Elends, sowie eine der Bedingungen des Milieus, 
, e a n einer Mißbildung des Charakters den größten Anteil haben und aus der Welt 
ein l’andämonium machen.“ 
„Billig einkaufen und teuer verkaufen und zwar auf Grund eines künstlichen 
' ertre ters des Reichtums, der sich weder ausdehnen noch zusammenziehen kann, wie 
1 as der Reichtum selbst tut, darin liegt das Geheimnis des Profits.“
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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