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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

272 
Zweites Buch. Die Gegner. 
lohnung nach der individuellen Leistung“: weshalb aber bei dem 
Tausche diese genaue Rechnung aufmachen. wenn man sie für die 
Verteilung nicht mehr in Betracht ziehen sollte? 1 ) 
Die Erfahrung sollte nun lehren, ob diese Ausschaltung des 
Geldes in der Praxis verwirklicht werden konnte. Der Versuch 
wurde durch die Errichtung einer Arbeitstauschböxse (National 
Equitable Labour Exchange) in London gemacht, die die originellste 
und interessanteste Episode der OwBN’schen Bewegung ist, obgleich 
in Wirklichkeit Owen selbst sich stets dagegen verwahrt hat, ihr 
Organisator gewesen zu sein. Es war dies eine kooperative Gesell 
schaft mit einem Lager, wo jeder Gesellschafter das Erzeugnis seiner 
Arbeit abliefern und den Preis dafür in Arbeitsnoten erhalten konnte, 
einen Preis, der nach der Anzahl der Arbeitsstunden, die das Er 
zeugnis gekostet hatte, und die der Teilhaber selbst angab, bewertet 
wurde. Diese so zu Waren gewordenen Erzeugnisse wurden im 
Lager auf bewahrt; der Preis war in Arbeitsstunden auf ihnen ver 
merkt. Sie blieben zur Verfügung der Gesellschafter, die sie kaufen 
wollten. Die Käufer hatten nur den auf ihnen vermerkten Preis in 
Arbeitsnoten zu bezahlen. Infolgedessen konnte jeder Arbeiter, der 
z. B. 10 Stunden gebraucht hatte, um ein Paar Schuhe herzustellen, 
sich irgendwelche andere Ware, die ebenfalls 10 Arbeitsstunden ge 
kostet hatte, verschaffen. Er erhielt daher genau den Gegenwert 
seiner Arbeit: der Profit war ausgeschaltet. Andererseits war auch 
der Zwischenhändler, der den Profit heute einsteckt, der Profit 
macher, sei er Industrieller oder Händler, durch den unmittelbaren 
Verkehr zwischen Produzenten und Verbraucher unterdrückt. Und 
das Problem war daher gelöst 2 ). 
') Owen hat diesen Widerspruch wohl gekannt. Wir dürfen aber nicht ver 
gessen, daß es sich hier nnr um eine Ubergangslösung handelte, zu der sich Owen 
entschließen mußte, da er die vollständige Lösung durch eine kommunistische Asso 
ziation in dem neuen Milieu nicht verwirklichen konnte. In der Kolonie von New- 
Harmony begann mau damit, die Verteilung auf Grund der geleisteten Dienste vorzu 
nehmen, um nach und nach zu dem System der Gleichheit überzugehen, ohne Unter 
schied der geleisteten Dienste oder gelieferten Arbeit, — ein Fortschritt, der übrigens 
das Ergebnis hatte, die Kolonie innerhalb sechs Monaten zu ruinieren. 
2 ) Die Arbeitsbörse (Labour Exchange) wurde im September 1832 eröffnet 
und hatte am Anfang einen relativen Erfolg. Sie zählte 840 Teilnehmer und errichtete 
sogar einige Filialen. Sie schlug aus folgenden Ursachen fehl: 
1. Weil die Teilnehmer den Wert ihrer Erzeugnisse, wie zu erwarten war, zu 
hoch angaben, indem sie eine höhere Anzahl Arbeitsstunden in Anrechnung brachten, 
als sie in Wirklichkeit darauf verwandt hatten. Daher mußte man darauf verzichten, 
ihrer Ehrlichkeit zu vertrauen, und die Bewertung Sachverständigen übertragen, 
wie in einer öffentlichen Leihanstalt. Diese Sachverständigen aber, die mit der 
Werttheorie Owen’s wenig vertraut waren, schätzten die Erzeugnisse, die man ihnen 
vorlegte, einfach nach ihrem Geldwert und übertrugen diesen Geldwert in Arbeits-
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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