Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

278 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Yon einem großen Hotel darin, daß es nicht für die Reichen allein 
berechnet ist, denn es gibt Zimmer und Kost in allen Preislagen, 
// nämlich fünf Klassen und sogar noch eine Gratisklasse. Man könnte 
daher sagen, daß es eine Verbindung zwischen einem Palasthotel 
und einer Herberge zur Heimat ist, wie die in London (Rowton House) 
oder in Mailand (Albergo Popolare). 
Hier besteht also kein anderer Kommunismus, als der des ge 
meinsamen Verbrauches, der alle Reisenden unter dem gleichen Dache 
und an dem gleichen Tische vereinigt: nur würde das, anstatt wie 
heute gelegentlich, beständig sein, und für alle die normale Existenz 
werden. Warum legte nun Foueiek dieser Existenzweise eine so 
große Bedeutung bei, um daraus die conditio sine qua non seines 
Systems zu machen und darin die Lösung aller sozialen Fragen zu 
sehen? Weil er, ebenso wie Owen, zuerst ein günstiges Milieu 
schaffen will, das von dem heutigen Milieu völlig verschieden ist, 
und in dem die neuen Menschen sich in aller Freiheit entwickeln 
können. 
Vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt aus hat das Leben unter 
demselben Dache als Zweck, das Maximum an Bequemlichkeit mit 
. dem Minimum an Ausgaben für den Verbraucher zu verwirklichen, 
indem es die kleinliche und lästige Einrichtung des Familienhaushaltes 
durch den Großhaushalt für Küche, Heizung, Beleuchtung, Bäder und 
Aufwartung ersetzt. 
Vom sozialen Gesichtspunkt aus bezweckt das Leben unter dem 
selben Dache, indem es die Menschen der verschiedensten Kreise in 
tägliche Berührung bringt, „ihre gegenseitigen Gefühle — die sich 
heute, wie er eindrucksvoll sagt, „in einer steigenden Skala des 
Hasses und einer fallenden Skala der Verachtung bewegen“ — durch 
eine auf Sympathie beruhende Anziehung („attraction sympathique“) 
zu ersetzen, und außerdem das Leben durch die Menge der Be 
ziehungen, der Interessen, sogar der Intrigen, die diese ganze kleine 
Welt bewegen würden, interessanter zu machen. 
Foueibb kann sich nicht genug darin tun, diese doppelte Reihe 
von Vorteilen auszumalen. Er berechnet und beziffert die Ersparnisse 
mit der Genauigkeit eines alten Kassierers und rühmt die Überlegen 
heit des Wirtshauslebens über die Hausmannskost mit der Voreinge 
nommenheit eines alten, durch nichts ernüchterten Hagestolzes. Die 
moralischen und sozialen Vorzüge, die sich aus der Gemeinsamkeit 
des Lebens ergeben würden, erscheinen allerdings recht zweifelhaft. 
Eine Psychologie, die glaubt, daß durch die Nachbarschaft der Reichen 
die Armen freundlich und höflich und die Reichen glücklicher werden, 
ist doch etwas einfältig. Was jedoch die wirtschaftlichen Vorteile 
eines gemeinsamen Lebens anlangt, so sind sie unbestreitbar, und
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.