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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel III. Die Assozialisten. 
281 
sie direkt von ihm abstammen, die Anregung dazu gegeben, ihm ein 
Denkmal in ihrem Pariser Stadtviertel, auf dem Boulevard Clichy, zu 
errichten. 
Nicht nur die heutige Form der Produktivgenossenschaften ist 
von Fourier entworfen worden, sondern auch ihr Zweck, der in der 
Umwandlung der Lohnarbeit in Teilhaberschaft besteht, wurde von 
ihm mit völliger Klarheit bezeichnet. „Als erstes Problem der Volks 
wirtschaft sollte man die Verwandlung der Lohnempfänger in beteiligte 
Miteigentümer untersuchen“ 1 j. 
Weshalb das? Weil diese Verwandlung das einzige Mittel ist, 
die Arbeit sowohl anziehend, als auch produktiv zu gestalten, „denn 
das Gefühl des Besitzes ist der stärkste Hebel, den man kennt, um 
zivilisierte Menschen anzuspornen“ 2 ). „Auch wenn der Arme in 
j;Harmonie“ nur eine Teilaktie, sei es auch nur ein Zwanzigstel, be 
sitzt, so ist er doch der Miteigentümer des ganzen Bezirks. Er kann 
sagen: Unsere Länder, unser Palast, unser Schloß, unsere Wälder, 
unsere Fabriken, alles ist sein Eigentum“ :< ). „Daher kommt es, daß 
die Ausdrücke Eigentümer und Kapitalist in „Harmonie“ zu Syno 
nymen werden“ 4 ). 
Nicht nur auf Grund seiner soll der Arbeiter an dem 
Gewinn teilnehmen, sondern auch auf Grund seines Kapitals, da er 
ja Aktionär ist, vielleicht auch auf Grund seines Talents, da er wie 
jeder Teilhaber wählbar ist. Und nicht nur an dem Gewinne, sondern 
auch an der Verwaltung ist er beteiligt, sei es als Aktionär oder 
als erwählter Direktor; — es ist genau das, was man in England 
heute co-partnership, in Frankreich actionnariat ouyrier 
(and in Deutschland Arb eitergewinnbetei 1 igung — d. Übers.)* 
nennt. Außerdem genießt der Arbeitende als Mitglied der Konsum 
genossenschaft die Vorteile der Phalange und hat auf ihre Leitung 
Einfluß. 
Alles das erscheint zwar ein etwas komplizierter Mischmasch, 
aber von dem Gesichtspunkte Fourier’s aus kommt es gerade darauf 
an, die Interessen des Arbeiters, des Kapitalisten und des Ver 
brauchers so zu verknüpfen, daß es unmöglich wird, die Fäden des 
Gewindes wieder aufzulösen, und daß jeder Teilhaber in seiner Person 
Verteilung ist ungefähr 50 °/ 0 an die Arbeit, 27 °/ 0 an das Kapital, 12% an die'Ver 
waltung, -was nach der Mode Fourier’s in Zwölfteln ausgedrückt etwa °/ 12 für die 
Arbeit, ->,5/i 2 für das Kapital und 1.0/12 für das Talent ausmachen würde. 
) Association Domestique, I, S. 466. 
*) Ebenda, I, S. 466. Zu bemerken ist, daß Foueiek von den „Zivilisierten“ 
Givilises) spricht, womit er sagen will, daß es für alle, die in der Zukunftsstadt 
wmonie leben werden, noch andere, kräftigere Hebel geben wird. 
3 ) Unite Universelle, III, S. 517. 
4 ) Ebenda, III, S. 451.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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