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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

282 
Zweites Buch. Die Gegner. 
alle diese antagonistischen Interessen vereinigt ] ). Unter der be 
stehenden Ordnung stehen diese Interessen sich fast stets schroff 
gegenüber, weil sie nach Klassen geschieden sind: in einer einzigen 
Person vereinigt, wird der Gegensatz sich durch „Verschmelzung“ 
auflösen, wie die Juristen sagen, oder er würde wenigstens in das 
Innenleben eines jeden verpflanzt werden, wo sich wohl oder übel 
eine vollständige Aussöhnung vollziehen muß. 
Dieses Programm, das nicht auf die Abschaffung des Eigentums, 
sondern im Gegenteil auf die des Lohnes durch den Erwerb eines 
gemeinsamen und allgemeinen Eigentums ahzielt, das als Hilfsmittel 
nicht den Klassenkampf, sondern die Assoziation der Intelligenz, der 
Arbeit und des Kapitals annimmt, das die entgegengesetzten Inter 
essen des Kapitalisten und des Arbeiters, des Produzenten und des 
Verbrauchers, des Gläubigers und des Schuldners zu vereinigen sucht, 
indem es alle diese Interessen in die gleiche Person verlegt, — dieses 
Programm ist sicherlich keine mittelmäßige Leistung. Während 
des ganzen 19. Jahrhunderts ist es das Ideal der Arbeiterklasse, 
wenigstens in Frankreich, bis zu dem Tage, an dem der marxistische 
Kollektivismus es zurückdrängte, — wahrscheinlich aber keines 
wegs auf immer. Das Programm, das heute die radikal-sozialistische 
Partei in Frankreich in allen ihren Wahlaufrufen (Jarlegt, und 
durch das sie sich zu der sozialistischen Partei in Gegensatz zu 
stellen sucht, kann in folgender Formel zusammengefaßt werden: 
Aufrechterhaltung und Ausbreitung des Privateigentums, aber Äb- 
') Das System der Vollgenossenschaft nach Fourier, die gleichzeitig Konsum- 
und Produktivgenossenschaft ist, hat sich im geschichtlichen Verlauf nicht verwirklicht; 
seine Hauptkomponenten führen als Teilgenossenschaften ihr selbständiges Leben. 
Auf der einen Seite sehen wir Produktivgenossenschaften, die aber keineswegs 
den Zweck haben, die Erzeugnisse ihrer Produktion zu verzehren; sie erzeugen sie 
nur für den Verkauf, um daran zu verdienen. Auf der anderen Seite die Konsum 
genossenschaften, die bezwecken, ihren Mitgliedern gewisse soziale Vorteile zu ver 
schaffen, besonders den, eine bessere Lebenshaltung führen zu können, die aber bisher 
sich nicht damit beschäftigt haben, das zu produzieren, was sie verbrauchen. 
Dort freilich, wo die Konsumgenossenschaften machtvoll organisiert sind, haupt 
sächlich in England, fangen viele an, einen Teil dessen, was sie verbrauchen, selbst 
zu produzieren — einige unter ihnen haben sogar kleine Landgüter zu diesem 
Zweck; — doch sind die Arbeiter, die sie beschäftigen, meistenteils nicht Mitglieder 
der Gesellschaft oder sind doch in solcher Minderzahl, daß sie sich in nichts von den 
Angestellten irgendeines Unternehmens unterscheiden. 
Es ist auch leicht zu verstehen, wie schwierig sich die Gruppierung einer 
Anzahl Menschen gestalten muß, die die zum Bestehen der Assoziation unbedingt 
nötige Bedingung erfüllt, alles das, dessen sie bedarf, vorteilhafter herzustellen, als 
der Markt es liefern kann; mit einem Wort, inmitten des großen wirtschaftlichen 
Milieus einen kleinen, fest abgeschlossenen selbständigen Kreis zu schaffen. 
Sogar unter den, in entfernten Gegenden gegründeten Kolonien findet man kein 
Beispiel einer selbständigen, lebensfähigen Vollgenossenschaft.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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