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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

284 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Getreidebau. Im Gegenteil, der Zorn Foueieb’s findet kein Ende, 
wenn er von dem Getreidebau und der Broterzeugung spricht, die 
das Menschengeschlecht unter dem härtesten Arbeitsjoch gehalten 
haben, um ihm nur die gröbste Nahrung zu gewähren. Für ihn ist 
die einzig anziehende Art der Bodenbearbeitung der Gartenbau, die 
Kultur von Obstbäumen und daran anschließend, die Geflügel-, Bienen-, 
und Fischzucht und alles, w T as sich unter dem Begriff Gartenarbeit 
zusammenfassen läßt 1 ). Die fast einzige Arbeit des Bewohners der 
„Phalansteres“ wird darin bestehen „seinen Garten zu bestellen“, 
wie Adam vor dem Fall und Candide nach seinen Schicksalsschlägen. 
§ 4. Die anziehende Arbeit. 
Das ist der Angelpunkt des Fourierismus. In den sogenannten 
zivilisierten Gesellschaften, sagt er, ebenso wie in den barbarischen 
und den auf Sklaverei aufgebauten Gesellschaften ist die Arbeit ein 
Fluch und eine Verwünschung geblieben. So darf es nicht länger 
sein: von nun an darf der Mensch nicht länger unter dem Ansporn 
eines der drei Beweggründe arbeiten, die bis jetzt die einzigen ge 
wesen sind, ihn vorwärts zu treiben, nämlich: der Zwang, das Elend 
und der Eigennutz. Er wollte in keiner Weise einen sozialen Zu 
stand, in dem der Mensch durch die Notwendigkeit, sein Brot zu 
verdienen, oder durch Gewinnsucht oder infolge eines herrischen 
Gebotes sozialer oder religiöser Pflicht zur Arbeit gezwungen sei. 
Er wollte, daß der Mensch nur zum Vergnügen arbeite und sich, 
wie er sagt, an die Arbeit mache, wie man heute zu einem Fest 
eilt; wir können seine Gedanken durch ein Wort, das zu seiner Zeit 
noch nicht im Gebrauch war, ausdrücken: daß die Arbeit zu einem 
Sport werde, der mit derselben Leidenschaft betrieben würde, mit 
der heute die jungen Leute sportliche Leibesübungen pflegen 2 ). 
>) Die Arbeits-„Eeihen“, die Fourier immer als Beispiel nimmt, sind stets mit 
dem Obstbau beschäftigt, „Kirschenpflanzer, ßirnenpflanzer“ usw. Früchte und 
Blumen nehmen in seinen Schriften einen enormen Platz ein. Er scheint die großen 
Fruchtknlturen Kaliforniens vorausgeahnt zu haben. 
Ohne uns bei den triftigen Gründen aufhalten zu können, die Fourier in der 
Verkleidung von Feengeschichten zugunsten eines Ersatzes der Landwirtschaft durch 
Obstbaumkultur anführt, weisen wir nur darauf hin, daß er beständig die Überlegen 
heit des Zuckers und der eingemachten Früchte über das Brot betont und den 
himmlischen Instinkt der Kinder preist, die'das ohne weiteres verstehen. Gerade 
diese Ansicht, die nicht wenig dazu beigetragen hat, daß er für einen Narren ge 
halten wurde, findet sich heute durch die Forschungen der größten Gelehrten und 
Hygieneprofessoren bestätigt. 
2 ) Es ist interessant, daß die Volkswirtsehaftler, besonders Buchsb, lehren, daß 
die Arbeit aus dem Spiel erwachsen ist, während nach Fourier die Entwicklung der
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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