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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel III. Die Assozialisten. 
291 
ein Fünftel ein beständiges und unveräußerliches Sozial 
kapital bilden, das sich jedes Jahr regelmäßig vergrößern würde. 
„Ohne dieses Kapital — sagte Buchez mit einem sicheren Gefühl 
für die Zukunft — würde die Assoziation jeder anderen Handels 
gesellschaft gleich werden; ihr Nutzen würde nur den Gründern zu 
fallen und allen denen, die anfangs nicht an ihr teilgehabt haben, 
schädlich sein, denn sie würde zwischen den Händen der ersteren 
zu einem Ausbeutungsmittel werden *).“ Dies Schicksal hat tatsäch 
lich eine ganze Anzahl von Produktivgenossenschaften ereilt, bei 
denen die Gründer, die nunmehr zu echten Aktionären geworden 
waren, neue Arbeiter für ihren eigenen Vorteil arbeiten lassen und 
sie als einfache Hilfskräfte betrachten. 
Die soziale Werkstatt Louis Blanc’s zeigte viel Ähnlichkeit mit 
der Buchez’, nur daß unser Verfasser hauptsächlich an die große, 
und Buchez an die kleine Industrie dachte 2 ). Weiterhin war die 
soziale Werkstatt in den Gedanken Louis Blanc’s nur eine Keim 
zelle, aus der in der Zukunft eine ganze kollektivistische Gesellschaft 
sich entwickeln sollte. Diese spätere Entwicklung beschäftigte ihn 
jedoch in Wirklichkeit nur wenig. Es war dies ein zu fern liegendes 
ideal, das noch zu unbestimmt erschien, um zurzeit schon mit irgend 
welchem Nutzen erörtert werden zu können. Die Hauptsache war, daß 
man einen Anfang mache und diesen Anfang in einer praktischen Art 
und Weise ins Werk setze. „Die Zukunft vorbereiten, ohne schroff 
mit der Vergangenheit zu brechen (S. 172)“, — dies ist die Aufgabe. 
Wie wird diese Zukunft sich nun gestalten? Man kann sie unmöglich 
genau festlegen. Wenn man es tut, gelangt man nur zu einer Utopie. 
Auf Grund dieses fest umrissenen und einfachen Charakters seiner 
Reform gelang es dem Plan Louis Blanc’s, die Aufmerksamkeit zu 
fesseln. Nach so vielen großzügigen, aber außerhalb aller Möglichkeit 
einer Verwirklichung liegenden Träumen war hier endlich ein Projekt 
gegeben, das Jeder verstand, und dessen Anwendung leicht durch 
zuführen war. Das Bedürfnis, von den Idealen zur Wirklichkeit zu 
kommen und endlich eine praktische Formel zu entdecken, um dem 
„laisser-faire“ um jeden Preis zu entrinnen, findet sich bei mehr als 
einem der Zeitgenossen Louis Blanc’s, z. B. bei Vidal, dem heute 
n ur zu sehr vergessenen Verfasser eines interessanten Buches über die 
Güterverteilung 8 ). Hierin liegt die Erklärung für einen guten Teil 
s ®ines Erfolges, wie auch späterhin für den des Staatssozialismus. 
*) Von Festy angeführt. Le mouvement onvrier au dehut de la 
Monarchie de Juillet, S. 88 (Paris 1908). 
2 ) Für die Großindustrie schlug Buchez ganz verschiedene Reformen vor. 
Dgl, Pesty, op. cit.) 
3 ) Pranqois Vidal, De la Repartition des richesses, 1846. 
19*
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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