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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

292 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Die Reform war in der Tat sehr einfach. 
Für alle Hauptzweige der Produktion sollte schon jetzt eine 
soziale Werkstatt gegründet werden. Die Regierung hätte das not 
wendige Kapital zu liefern, das durch eine Anleihe aufzubringen wäre. 
„Alle Arbeiter, die die nötigen moralischen Garantien bieten“, würden, 
soweit es die verfügbaren Mittel gestatten, zuzulassen sein. Der 
Lohn wäre für alle gleich. Dieses letztere Prinzip scheint uns heute 
nur deshalb undurchführbar, „weil die der jetzigen Generation ge 
gebene Erziehung falsch und anti-sozial ist“, in der Zukunft aber 
wird es ganz selbstverständlich erscheinen, „da eine durchaus neue 
Erziehung die Ideen und die Sitten ändern soll“. Man erkennt hier 
den allen Assozialisten gemeinsamen Gedanken eines neuen Milieus 
wieder, das die gewöhnlichen Beweggründe des Menschengeschlechts 
umbilden soll. Was die Hierarchie der Werkstätte anlangt, so wird 
sie auf der Wahl beruhen, ausgenommen für das erste Jahr, in dem 
die Regierung beauftragt ist, sie zu organisieren, weil die Teilhaber 
sich noch nicht genügend kennen, um die Würdigsten zu bezeichnen. 
Der Nettogewinn der sozialen Werkstatt wird jedes Jahr in drei 
Teile geteilt: der eine wird unter die Mitglieder der Genossenschaft 
zu gleichen Teilen als Lohnzuschlag verteilt; der zweite ist zum 
Unterhalt der Alten, Kranken und Gebrechlichen bestimmt, und „zur 
Erleichterung der Krisen, die auf anderen Industrien lasten“; der 
dritte endlich soll „denen, die an der Genossenschaft teilnehmen 
wollen, Arbeitsinstrumente liefern, in der Weise, daß die Genossen 
schaft sich ohne jede Begrenzung vergrößern kann“. Es ist dies 
das beständige und unveränderliche Kapital, das wir schon bei 
Buchez gesehen haben. 
Soll nun das Kapital, das zur Bildung dieser Genossenschaften 
verwendet worden ist, keine Zinsen tragen? Aber sicherlich, und 
diese Zinsen werden sogar durch Einstellung in den Staatshaushalt 
garantiert. Wir dürfen aber hieraus noch nicht schließen, daß 
Louis Blanc, wie Foueieb, diese Entschädigung als gerechtfertigt 
ansah. Er wird zu sehr vom Saint-Simonismus beherrscht, um das 
jemals zuzugeben. In der Zukunft werden die Zinsen verschwinden, 
— ohne daß jedoch Louis Blanc sich darüber ausläßt, wie das ge 
schehen soll. Für den Augenblick müssen sie aber beibehalten 
werden, um den Übergang zu erleichtern. Man darf nicht „mit 
wilder Ungeduld Existenzen erschüttern, sogar wenn sie auf die 
Mißbräuche gegründet sind, die man abzuschaffen sucht“ (S. 172). 
Übrigens werden die gezahlten Zinsen, wie die Löhne, als ein Teil 
der Produktionskosten betrachtet. Was den Nettogewinn anbelangt, 
so haben die Kapitalisten daran teil, aber nur soweit sie arbeiten. 
Zusammenfassend sieht man also, daß der einzige Unterschied
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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