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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel III. Die Assozialisten. 
293 
zwischen der sozialen und der heutigen Werkstatt, abgesehen von 
ihrer mehr demokratischen Organisation, der ist, daß der Gewinn 
des Unternehmers (im modernen Sinn des Wortes, d. h. der Gewinn 
ohne Zinsen) den Arbeitern selbst zufällt. 
Wir haben aber schon gesagt, daß die soziale Werkstatt nur 
eine Keimzelle ist, aus der eine ganz neue Gesellschaft entstehen 
soll. Die Kraft nun, die ihre Ausdehnung begründet, ist — eine 
etwas belustigende Schlußfolgerung — gerade die Konkurrenz, die 
für diesen Zweck zu einer „heiligen“ Konkurrenz wird (S. 106). „Es 
handelt sich darum, sich gerade der Waffen der Konkurrenz zu be 
dienen, um die Konkurrenz zum Verschwinden zu bringen“ (S. 108). 
Das wird nicht schwierig sein, denn „die soziale Werkstatt hat 
gegenüber jeder individualistischen Werkstatt den Vorteil, der sich 
aus der Sparsamkeit des gemeinsamen Lebens und aus einer Organi 
sationsmethode ergibt, in der alle Arbeiter ohne Ausnahme daran 
interessiert sind, schnell und gut zu produzieren“ (S. 105). Überall 
würden die Privatunternehmungen sich von ihr bedroht sehen. Die 
Kapitalisten und Arbeiter werden von selbst ihre Aufnahme in die 
soziale Werkstatt verlangen, um an ihren Vorzügen teil zu haben. 
Dann wird nur noch übrig bleiben, alle sozialen Werkstätten, die 
der gleichen Industrie angehören, in einen einzigen Bund zu ver 
schmelzen. Jede große Industrie wird sich daher zum Schluß um 
eine „zentrale Werkstatt gruppieren, von der alle anderen als Zweig- 
Werkstätten abhängen“ (S. 107). Um das ganze Gebäude zu krönen, 
würde es genügen „die Solidarität der verschiedenen Industrien zu 
einem Dogma zu erheben“, so daß sie, anstatt sich zu bekämpfen, 
sich gegenseitig zur Stütze werden, sich in Krisenzeiten gegenseitig 
helfen, wenn es nicht gelingt, auf Grund ihrer Übereinstimmung die 
Krisen überhaupt zum Verschwinden zu bringen, was ein noch be 
merkenswerteres Ergebnis sein würde. 
So würde also, allein durch die Kraft der Freiheit, die Herr 
schaft der Konkurrenz durch die genossenschaftliche Ordnung zurück 
gedrängt werden, und, je mehr die soziale Werkstatt ihre Wunder 
verwirklicht, um so mehr werden die Übel der Konkurrenz ver 
schwinden, wird das moralische und soziale Leben seine jetzigen 
Mängel ablegen. 
Was verlangt nun Louis Blanc, um zu diesem Ziel zu gelangen? 
Sehr wenig, fast nichts! Eine kleine Schiebung! Regierungskapitalien, 
UI1[1 die ersten Werkstätten zu schaffen und eine gesetzgeberische 
Ordnung für sie, deren Anwendung die Regierung späterhin nur 
n och zu überwachen hätte. 
Das ist der Hauptpunkt der Lehre Louis Blanc’s, in dem sie 
sich klar und deutlich von den Ideen Owen’s nnd Fouriee’s unter
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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