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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

294 
Zweites Buch. Die Gegner. 
scheidet. Um das Phalanstere und die kommunistischen Kolonien 
zu gründen, wenden sich weder Owen noch Foueiee an den Staat. 
Die Privatinitiative genügt ihnen. Die Gesellschaft erneuert sich 
selbsttätig ohne jede äußere Hilfe, und dies ist noch heute das Prinzip 
der Konsumvereine. Wo immer sie bestanden haben, haben sie es 
auf Grund eigener Kraft getan. Louis Blanc empfiehlt die Ver 
gesellschaftung spezialisierter Arbeiter. Woher könnten sie ihre 
Kapitalien erhalten? Auf die Ersparnisse des Arbeiters zu rechnen, 
würde darauf hinauslaufen, niemals anzufangen 1 ). Es ist unbedingt 
nötig, daß Jemand da ist, der den ganzen Mechanismus einschaltet, 
da er sich nicht allein einschalten kann. Das kann niemand anderes 
sein, als die Regierung! Ist sie nicht die „organisierte Macht“? 
Und dann „wenn man sie nicht zum Instrument nimmt, würde man 
sie als Hindernis auf dem Wege finden“ (S. 14). Aber die Regierung 
tritt nur für einen Augenblick dazwischen; „Sobald die Maschine 
einmal aufgestellt ist, würde sie von selbst gehen“ (S. 149). Der 
Staat „hat weiter nichts zu tun, als die Gesellschaft auf eine schiefe 
Ebene zu bringen, die sie, sobald sie einmal dort steht, allein durch 
die Kraft der Tatsachen und infolge der natürlichen Gesetze des dann 
bestehenden Mechanismus hinabgleitet“ (S. 165). Hierin liegt gerade 
das Geistreiche des Systems. Und in der Tat haben sich denn auch 
die meisten der bestehenden Produktivgenossenschaften mit der finan 
ziellen und administrativen Hilfe der öffentlichen Behörden gebildet, 
ohne die sie nicht bestehen können. 
Louis Blanc ist daher einer der ersten, wenn nicht der erste 
Sozialist, der daran gedacht hat, sich auf den modernen Staat zu 
stützen, um die soziale Reform ins Werk zu setzen. Rodbertus und 
Lassallb richten später eine ähnliche Aufforderung an den Staat, 
und der französische Schriftsteller verdient, mit ihnen unter die Vor 
läufer des Staatssozialismus gerechnet zu werden. 
In dieser Aufforderung liegt von seiten der Sozialisten etwas 
Naives, denn von zwei Dingen eins: entweder ist das Projekt, für 
das man die Hilfe der Regierung anruft, wirklich revolutionär, — 
und dann wäre die Regierung, die die Gesellschaft vertritt, recht 
blind, wenn sie sich selbst dazu hergäbe, um als Mittel zu ihrer 
J ) „Die Emanzipation der Arbeiter ist eine höchst verwickelte Aufgabe; sie ist 
mit zu vielen Fragen verbunden, sie bringt zu viele Gewohnheiten in Unordnung, 
sie läuft anscheinend, wenn auch nicht in Wirklichkeit, so vielen Interessen entgegen, 
als daß es nicht Wahnsinn .wäre, zu glauben, sie ließe sich durch eine Reihe von 
Teilversnchen und vereinzelten Bestrebungen verwirklichen. Zu ihrer Durchführung 
ist die ganze Macht des Staates nötig. Was den Proletariern fehlt, um sich frei zu 
machen, sind die Arbeitsmittel. Aufgabe der Regierung ist es, sie ihnen zu liefern. 
Wenn wir den Staat gemäß unserer Auffassung definieren sollten, würden wir sagen: 
„Der Staat ist der Bankier der Armen“ (Organisation du Travail, S. 14).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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