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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel IV. Friedrich List und die nationale Volkswirtschaftslehre. 297 
werden. Und sicherlich muß die Einführung dieser beiden Worte 
genügen, um ihm bei allen Soziologen Unsterblichkeit zu sichern. 
Gäbet war, was ja bei einem Sozialisten nicht gerade oft ver 
kommt, Oberstaatsanwalt gewesen, allerdings nur kurze Zeit; er hat 
aber eine viel größere Berühmtheit durch seinen Roman: Reise 
nach Ikarien erlangt. Sein System hat nichts besonders Originelles 
an sich. Gegen den ewig gültigen Einwurf: Was macht man mit 
denen, die nichts tun wollen? hat er die gleiche, leichte Antwort: 
»Die Faulen? die kennen wir nicht“ (in Ikarien nämlich). Unglück 
licherweise versuchte er, eine überzeugendere Antwort zu finden, in 
dem er nach dem Beispiel Owen’s und Consideeant’s eine Kolonie 
in den Vereinigten Staaten gründete (1848). Immerhin war diese 
Gesellschaft Ikaria eine von jenen, die sich die längste Zeit halten 
konnten und trotz aller Unannehmlichkeiten bestand sie bis zum 
•fahr 1898, also fast ein halbes Jahrhundert, wenn auch in stark ver 
änderter Gestalt 1 ). 
Gäbet war offen kommunistisch und entfernt sich hierin von 
Foueiee, um sich Owen zu nähern, obgleich er sich dagegen ver 
wahrt, sein Schüler zu sein. Das lag jedoch vielleicht nur an seiner 
Eitelkeit als Schriftsteller, denn er hat ihn sehr gut und sogar per 
sönlich gekannt. Trotz seines Kommunismus war Gäbet doch kein 
Revolutionär. In seiner freundlichen Gutmütigkeit wendete er sich 
nur an die altruistischen Gefühle, und sein Optimismus gab ihm die 
Überzeugung, daß diese moralische Bekehrung sich leicht verwirk 
lichen ließe 2 ). 
Kapitel IV. 
Friedrich List 
und die nationale Volkswirtschaftslehre. 
Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hatte die Lehre A. Smiths 
überall in Europa die Herrschaft erlangt. Die früheren Doktünen 
waren darüber vergessen worden, und keines der neuen Systeme 
') Siehe über das System Cabet’s und die Geschichte Ikaria’s das Buch von 
Phudhommbaux in zwei Bänden: Etienne Gäbet et Histoire de la com- 
mnnaute Icarienne. Aussicht auf Erfolg haben, solange 
2 ) „Ich glaube, daß die Kommunisteni ke A ^ predigen und 
«e sich nicht selbst geändert haben. Sie mog üherzeuo'en “ 
durch die Ausübung aller sozialen Tugenden ihre Gegner uherzeu B en.
	        

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Lebenserinnerungen. Verlag von K. F. Koehler, 1921.
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