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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

298 
Zweites Buch. Die Gegner. 
konnte sie verdunkeln. Aber anf ihrem Siegesläufe hatte sie viele 
Veränderungen erlitten und war vielen Kritiken ausgesetzt gewesen. 
Von ihren Anhängern (Say, Malthus und besonders Ricaedo) erhielt 
sie bedeutungsvolle Erweiterungen und Verbesserungen. Zur gleichen 
Zeit (mit Sismomdi und den Sozialisten) eröffneten sich neue Per 
spektiven, die darauf abzielten, die ihr von ihrem Meister zu eng 
gezogenen Grenzen zu sprengen und die Nationalökonomie nach neuen 
Gesichtspunkten zu orientieren. 
Nur einer der Grundgedanken der Lehre blieb bestehen, und 
zwar nicht der wenigst bedeutende: das Prinzip der Handelsfreiheit. 
Hier war der Triumph vollständig. Die Freiheit des internationalen 
Handels wird als ein unbestreitbares Dogma von den Volkswirt 
schaftlern aller Länder anerkannt. In Deutschland, wie in England, 
in Frankreich wie in Rußland ist unter den wissenschaftlichen 
Autoritäten die Übereinstimmung vollständig. Die Sozialisten lassen 
diese Frage entweder beiseite oder, wenn sie sich mit ihr beschäf 
tigen, stimmen sie mit den National Ökonomen überein 1 ). Einige 
vereinzelte Schriftsteller machen zwar Vorbehalte oder erheben Ein 
würfe, aber diese gelangen nicht zur Kenntnis des großen Publikums 2 ). 
Allerdings bleiben die Regierungen und die Parlamente zum größten 
Teil der Übertragung der neuen Ideen auf die Praxis feindlich ge- 
1 ) Sismondi (Nouveaux Principes, Bd. IV, Kap. XI) bekämpft das Schutz 
zollsystem , dem er vorwirft, die Überproduktion zu verursachen, und ebenso das 
absurde Bestreben aller Nationen, sich selbst genügen zu wollen. Saint-Simon be 
trachtet die Zollschranken als eine Folge des nationalen Hasses (CEuvres III, S. 36) 
und lobt die Volkswirtschaftler, nachgewiesen zu haben, „daß ein jeder Mensch in 
sozialer Beziehung sich einzig als Glied einer Gesellschaft von Arbeitern fühlen muß, 
da das ganze Menschengeschlecht ein Ziel und gemeinsame Interessen hat“ (Lettres 
ä un Americain, (Euvres, II, 186—187). Die Saint-Simonisten sind der Präge 
nicht direkt näher getreten, doch ergibt es sich von selbst, daß Schutzzölle in der 
von ihnen geträumten, allgemeinen Assoziation keinen Platz haben. Was Poukieb 
betriht, so wird unter den Phalanges auf der ganzen Oberfläche der Erde im Güterumlauf 
die größte Freiheit herrschen. (Vgl- Bouhgin: Fourier, S. 326—320, Paris 1906.) 
2 ) Wir zitieren nur zwei davon: Augustin Couhnot und Louis Say, Nantes. 
Der Erste hat in seinen Eecherohes sur les principes mathematiques 
de la theorie des Kichesses (1838), einem heute berühmt gewordenen Werke, 
das aber zur Zeit seines Erscheinens vollständig unbeachtet blieb, die Theorie des 
Freihandels kritisiert. Dieser Teil seines Buches ist jedoch nicht der, der seine 
spätere Berühmtheit verursacht hat. — Louis Say (1774—1840) war der Bruder 
J. B. Say’s. Er hat verschiedene Werke herausgegeben, die in Vergessenheit geraten 
sind, und in denen er mehrere der von seinem Bruder verteidigten Grundsätze 
kritisiert, was dem Letzteren höchst mißfiel. Wir erwähnen hier nur sein letztes 
1836 erschienenes Buch: Etudes sur la richesse des nations et refutation 
des principales erreurs en economie politique, denn dieses ist das Buch, 
das List erwähnt. Wahrscheinlich würde ohne List der Name Louis Say’s vergessen 
worden sein. Eichblot, in seiner Übersetzung List’s (2. Ausg. 477), führt einige 
der wichtigsten Stellen des Buches Louis Say’s an.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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