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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

302 
Zweites Buch. Die Gegner. 
zeitig zwei „Zollvereine“ gegründet worden, der eine zwischen Bayern 
und Württemberg, der andere zwischen Preußen und Hessen-Darm 
stadt. In jedem dieser beiden Zollvereine bestand freier Waren 
umlauf und an den Grenzen ein gemeinsamer Zolltarif. Von Anfang 
an arbeiteten diese beiden Zollvereine Hand in Hand, aber die end 
gültige Verschmelzung in einen einzigen Zollverein wurde erst 
am 22. März 1833 beschlossen. Dieses Abkommen sollte am 1. Januar 
1834 in Kraft treten. Aber schon vor diesem Datum schlossen sich 
ihm Sachsen und einige andere Staaten an. 
So war denn 1834 die Handelseinheit des modernen Deutsch 
lands so gut wie endgültig verwirklicht. Der Zollverein umschloß 
die wichtigsten deutschen Staaten, ausgenommen Österreich 1 ). Unter 
dieser neuen Ordnung der Dinge nahm die Industrie, die nun einen 
großen Innenmarkt besaß, einen schnellen Aufschwung. Es konnte 
jetzt aber nicht ausbleiben, daß eine neue Frage aufgeworfen wurde. 
Welches Zollsystem sollte dem Zollverein zugrunde liegen? 1834 hatte 
man ohne Schwierigkeit für die Gesamtheit des Zollvereins den 
liberalen preußischen Tarif von 1818 angenommen, über den man 
doch bereits seine Erfahrungen besaß. Viele Fabrikanten jedoch, im 
besonderen die Koheisenerzeuger, die Woll- und Baumwollspinner ver 
langten einen kräftigeren Schutz gegenüber der fremden Konkurrenz, 
die immer schärfer geworden war, im Maßstabe, wie die Bedürfnisse 
der Metallurgie und der Spinnereien wuchsen, die immer mehr Eoh- 
stoffe verbrauchten. Als es sich daher 1841 darum handelte, den 
Zollverein zu erneuern, erhob sich eine lebhafte Polemik zwischen 
den Anhängern des Status quo, die zum Freihandel neigten, und 
den Befürwortern eines kräftigeren Schutzzollsystems. 
In diesem Augenblicke erscheint das nationaleSystem List’s, 
das energisch zugunsten des Schutzzolls eintritt. 
Dieses glänzende, formvollendete Buch, das, voll von Beispielen 
aus der Geschichte und der Erfahrung, für das große Publikum in 
einer Sprache geschrieben ist, die alles trockene und rein wissen 
schaftliche vermeidet, wurzelt ganz und gar in der besonderen wirt 
schaftlichen Lage Deutschlands in diesem Augenblick. Eine ganz 
junge Industrie, die Grundbedingung der zukünftigen Größe des 
Landes, die sich seit 1815 zum erstenmal hatte in Frieden entwickeln 
können, stößt jetzt im Konkurrenzkampf auf die englische Industrie 
mit ihren vervollkommneten Maschinen, ihrer langen Überlieferung 
und ihrer riesenhaften Produktion. Hierin lag für List die Haupt 
tatsache. Das so bedrohliche England schließt durch seine „Corn- 
l ) Baden, Nassau und Frankfurt a. M. traten 1835 und 1836 bei. Außerhalb des 
Zollvereins blieben: Mecklenburg, die freien und Hansestädte, Hannover, Braunschweig 
und Oldenburg.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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