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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

308 
Zweites Buch. Die Gegner. 
und seiner Schule „Materialismus“ vor, weil sie diese mächtigen Im 
ponderabilien übersehen haben. 
Unter allen produktiven Kräften einer Nation ist aber in seinen 
Augen keine ergiebiger, als die Manufaktur. Die Fabriken ent 
wickeln zunächst im höchsten Grade die moralischen Kräfte der 
Nation. »Der Geist des Strebens nach steter Vermehrung der 
geistigen und materiellen Güter, des Wetteifers und der Freiheit 
charakterisiert den Manufaktur- und Handelsstaat; während beim 
rohen Ackerbau Geistesträgheit und körperliche Unbeholfenheit 
herrscht, Festhalten an alten Begriffen, Gewohnheiten, Gebräuchen 
und Verfahrungsweisen, Mangel an Bildung, Wohlstand und Freiheit“ 
(S. 284). Viel besser als die Landwirtschaft gestatten die Fabriken 
die Verwertung aller materiellen Hilfsmittel eines Landes, wie 
Wasser, Wind, Mineralien und Brennstoffe. Das Bestehen von 
Fabriken ist aber auch ein kräftiger Ansporn für die Landwirte; 
sie profitieren noch mehr dabei als die Fabrikanten, und zwar durch 
das Steigen .der Bodenrente, der Gewinne und der landwirtschaft 
lichen Löhne, die der wachsende Bedarf an Bodenprodukten hervor 
ruft. Außerdem sind die Fabriken ein beständiger Markt für die 
Landwirtschaft, den weder Krisen noch Einfuhrverbote sperren 
können, wie dies mit fremden Märkten geschieht. Weiterhin schaffen 
die Fabriken Nachfrage nach verschiedenen Produkten, die eine Ab 
wechslung in der Bewirtschaftung des Landes gestattet und so eine 
Verteilung der landwirtschaftlichen Aufgaben unter den Bezirken 
gemäß ihrer natürlichen Beschaffenheit herstellt, während in dem 
gebildet hat. Den besten Einfluß, den Handel und Industrie gehabt haben, sagt er 
an anderer Stelle, besteht darin, daß sie „nach und nach Ordnung und eine gute 
Eegierung und hiermit zugleich Freiheit und Sicherheit der Personen unter den 
Landbewohnern“ eingeführt haben . . . „Diese Wirkung ist, so wenig inan auch 
auf sie acht gehabt hat, doch die wichtigste unter allen. Humb ist, soviel ich 
weiß, bis jetzt der einzige Schriftsteller, der sie ins Auge gefaßt hat.“ (Völker- 
reiehtum, Bd. I, S. 238, Bd. III, Kap. IY). Dort, wo er von den amerikanischen 
Kolonien spricht (Bd. II, S. 90, Bd. IV, Kap. VII), weist er darauf hin, daß trotz 
ihrer im Vergleich zu den spanischen, portugiesischen oder französischen Kolonien 
geringeren Fruchtbarkeit „die politische Verfassung der englischen Kolonien 
dem Anbau und der Kultur des Landes günstiger gewesen ist, als die Verfassung 
irgend einer Kolonie der drei anderen Nationen“. Und wie sollte man endlich noch 
die berühmte Stelle vergessen, in der Smith den Wohlstand Großbritannien’s im 
wesentlichen auf die Gesetze zurückführt, die einem jeden die Früchte seiner Arbeit 
garantieren, wobeier besonders die Eevolution von 1688 hervorhebt! „Die Sicherheit, 
welche die Gesetze Großbritanniens jedermann im Genuß der Früchte seiner Arbeit 
geben, ist allein hinreichend, diesen und zwanzig anderen törichten Handelsmaßregeln 
zum Trotz ein Land blühend zu machen; und diese Sicherheit wurde durch die 
Eevolution fast zu eben der Zeit, wo die Prämie eingeführt wurde vollkommen herge 
stellt“ (sc. Ausfuhrprämie auf Getreide). (Völkerreichtum, Bd. II, 8. 69, Bd. IV, 
Kap. V.)
	        

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Einführung in Die Volkswirtschaftslehre. Verlag von Quelle & Meyer, 1920.
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