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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

322 
Zweites Bach. Die Gegner. 
markt „unabhängig“ zu machen. Er nennt die Nation die reichste,, 
„welche die Fabrikationskräfte nach allen Verzweigungen innerhalb» 
ihres Territoriums zur höchsten Vollkommenheit ausgebildet hat, und 
deren Territorium und landwirtschaftliche Produktion groß genug ist r 
um ihre Fabrikbevölkerung mit dem größten Teil der erforderlichen 
Lebensmittel und Rohstoffe zu versehen“ (8. 227/228). Er erkennt, 
aber zugleich an, daß diese Vorteile ein Ausnahmeprivilegium sind, 
und er nennt es „Torheit“, wenn eine Nation „Produkte, in deren 
Hervorbringung sie von der Natur nicht begünstigt ist, und die sie 
besser und wohlfeiler vermittelst der internationalen Arbeitsteilung, 
d. h. durch den auswärtigen Handel sich verschaffen kann, ver 
mittels der nationalen Arbeitsteilung, d. h. durch Produktion im 
Innern sich verschaffen wollte“ (S. 238). Die vollständige Selb 
ständigkeit ist daher für ihn ein unerreichbares Ideal. Man kann 
jedoch nicht leugnen, daß er durch gewisse Ausdrücke dazu bei 
getragen hat, der falschen Idee Vorschub zu leisten, als ob ein Land, 
das einen bedeutenden Teil seines Verbrauches dem Auslande ent 
nimmt, nun vom Auslande abhängig sei 1 ). In Wirklichkeit hängt 
es nicht mehr vom Auslande ab, als das Ausland von ihm abhängig 
ist. Zwischen Käufer und Verkäufer ist die Abhängigkeit durchaus 
gegenseitig. Nur in einem Falle kann der Ausdruck gerechtfertigt 
werden: wenn ein fremdes Land alleiniger Lieferant gewisser 
Waren geworden ist; in dieser Hinsicht hält es dann den Käufer in 
seiner Macht. List hatte eben das Manufakturmonopol Englands im 
Auge, aber dieses Monopol besteht heute nicht mehr. ^ 
List spricht auch davon, „daß es zehnmal wichtiger ist, den 
inneren Markt ... zu sichern“ (8. 270 u. 276). Diese Garantie ist 
aber in seinen Gedanken notwendigerweise auf d i e Zeit beschränkt, 
während der eine Nation sich bemüht, eine Industrie zu schaffen, 
denn später wird im Gegenteil die fremde Konkurrenz erwünscht 
sein, „um die Fabrikanten und Kaufleute vor Rückschritten und 
Nachlässigkeit zu bewahren“ 2 ). 
') „Nat. Syst, Ausg. Cotta, 1841, S. 263: „Der bloße Agrikulturstaat ist ein 
unendlich minder vollkommener Zustand als der Agrikultur-Manufakturstaat. Ersterer 
ist immer ökonomisch und politisch mehr oder weniger von denjenigen Nationen 
abhängig, die ihm Agriknlturprodukte gegen Manufakturwaren abnehmen. Er kann 
nicht für sich selbst bestimmen, wie viel er produzieren will, er muß warten, wie 
viel andere von ihm kaufen wollen.“ 
2 ) „Eine zur Manufaktursuprematie gelangte Nation vermag nur durch freie 
Einfuhr von Lebensmitteln und Rohstoffen, und durch die Konkurrenz fremder 
Manufakturwaren ihre eigenen Manufakturisten und Kaufleute gegen Rückschritte 
und Indolenz zu bewahren“ (Nat. Syst. S. 274, Ausg. Cotta, 1841). England gibt 
er auf Grund dieser Theorie den Rat, seine Zollschranken fallen zu lassen, während 
Erankreich, Deutschland und die Vereinigten Staaten die ihren beibehalten dürfen-
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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