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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

324 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Verschiebungen in der Bevölkerung oder der Industrie hervorruft, 
deren soziale und politische Rückwirkungen verhängnisvoll 
sein können. Mit anderen Worten, für den Staatsmann muß die 
Politik des Wirtschaftslebens der allgemeinen Politik untergeordnet 
werden. Heute gibt es keinen Volkswirtschaftler, der die Unmöglich 
keit, die Wissenschaft von der Wirklichkeit zu trennen, nicht ein 
sähe 1 ), und keinen, der sich nicht des Einflusses der politischen 
Macht auf den volkswirtschaftlichen Wohlstand bewußt wäre; und 
weiter gibt es keinen, der nicht die Notwendigkeit zahlreicher Ein 
schränkungen der absoluten Handelsfreiheit anerkennte, wie sie die 
besondere Lage eines jeden Landes in der Praxis erfordert. 
Auch das ist aber noch nicht alles. Indem List aufhörte, den 
Menschen an sich, wie es die Schriftsteller des 18. Jahrhunderts getan 
hatten, der Gesellschaft an sich gegenüber zu stellen, sondern ihn, wie 
es in der Wirklichkeit der Fall ist, der Nation einordnete, hat er einen 
fruchtbaren Gesichtspunkt eingeführt, aus dem man vielleicht noch 
nicht alle Schlußfolgerungen gezogen hat. Er betrachtet mit Recht 
die Nationen nicht nur als moralische und politische Genossenschaften, 
die durch die Geschichte geschaffen worden sind, sondern auch als 
wirtschaftliche Genossenschaften. Ebenso wie eine Nation sich 
politisch durch den auf der Moral beruhenden Zusammenhang ihrer 
Bürger kräftigt, so wächst auch mit dem wirtschaftlichen Zusammen 
hang die produktive Kraft eines jeden und sein eigener Wohlstand. 
So wie die Regierung beauftragt ist, die politische Einheit des 
Landes aufrecht zu erhalten, so ist es auch ihre Pflicht, die wirt 
schaftliche Einheit zu festigen und zu erhalten, indem sie lokale 
Interessen dem allgemeinen Interesse unterordnet, die Handelsfreiheit 
im Innern stützt, Eisenbahnen und Kanäle nach einem nationalem 
Plane organisiert, durch eine Zentralbank den Geldumlauf überwacht, 
eine einheitliche Handelsgesetzgebung ausarbeitet usw. 
Dies ist das von List in seiner Zeitung, dem Zollvereins 
blatt, aufgestellte Programm. 
Dieses Gefühl der Macht, das eine einheitliche wirtschaftliche 
Organisation einem Volke verleiht, ein Gefühl, das auch heute noch 
’) Doch ist die Richtschnur manchmal recht schwer zu finden. In den letzten 
Jahren ist weniger die Frage über die Ausfuhr von Waren, als die über die Ab 
wanderung von Kapitalien in den Vordergrund getreten. Kann das Ministerium des 
Auswärtigen sein Veto gegen die Emission einer Anleihe auf dem inneren Markt durch 
einen fremden Staat odereine ausländische Gesellschaft einlegen? Innerhalb welcher 
Grenzen würden die Banken und Kapitalisten gehalten sein, sich seinem Ratschlag 
zu fügen? Beides Fragen, die seit einigen Jahren sich mehr und mehr in Frank 
reich, in England und in Deutschland auf gedrängt haben. Anscheinend hat sich in 
fast allen Fällen die Volkswirtschaft häufiger den Notwendigkeiten der Politik 
gebeugt, als umgekehrt.
	        

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Die Theerfarben-Fabriken Der Herren Meister, Lucius & Brüning Zu Höchst a. Main, in Sanitärer Und Socialer Beziehung. Schumacher, 1880.
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