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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

328 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Die Lösung, die andere in einer Umwälzung der Produktion oder 
der Güterverteilung gesucht hatten, glaubt Pkoudhon in einer Reform 
des Umlaufs zu finden. Der Gedanke ist geistreich und verdient 
in einer Geschichte der Doktrinen aufgezeichnet zu werden, weil er 
wahres mit falschem vermischt enthält, und auch, weil die Bank 
Pboudhon’s das Vorbild einer Reihe ähnlicher Projekte ist, die man 
nicht mit Stillschweigen übergehen kann. In diesem Sinn werden 
wir ihn hier besprechen. Wir lassen die philosophischen, moralischen 
und politisch-theoretischen Ideen Peoudhon’s beiseite 1 ). Zwar sind 
sie sicherlich ebenfalls interessant, aber sie beschäftigen uns nur in 
dem Maße, wie sie den Volkswirtschaftler Pkoudhon beeinflußt haben. 
§ 1. Kritik des Eigentums und des Sozialismus. 
Das Werk, das ihn vom Tage seines Erscheinens an zu einer 
Berühmtheit stempelte, wurde 1840 veröffentlicht und hieß: „Was 
j_st das Eigentum?“ (Qu’est-ce que la propriete?) 
Pkoudhon war damals 31 Jahre alt 2 ). Sein Vater war ein 
Brauer in Besangon ®), und der junge Pkoudhon hatte schon früh 
zeitig seinen Lebensunterhalt verdienen müssen. Zuerst Korrektor 
in einer Druckerei und dann Druckereibesitzer, hatte er sich, mitten 
in seiner Arbeit und ohne einen anderen Führer, als seinen brennen- 
') Man findet sie höchst eindrucksvoll in dem Buche Bouglü’s: La Sociologie 
de Proudhon, Paris, 1911 dargelegt. 
2 ) Die hauptsächlichsten Werke Phoudhon’s sind die folgenden: 184Ü, Qu’est- 
ce que la propriete? (Was ist das Eigentum? oder Untersuchungen über das- 
Prinzip des Rechtes und der Regierung; — 1846, Systemes des contradictions- 
economiques,'ou Philosophie de la misere (Systeme der volkswirtschaftlichen 
Widersprüche oder Philosophie des Elends); — 1848, Organisation du credit 
et de la circulation et solution du probleme social (Kredit und Umlauf 
organisation und Lösung der sozialen Frage); — 1848, Resume de la question 
sociale, Banque d’echange; — 1849, Les Confessions d’un Revolu- 
tionnaire; — 1850, Interöt et Principal (Zinsen und Stammkapital), Dis 
kussion zwischen Bastiat und Pkoudhon ; — 1858, De la Justiöe dans la Revo 
lution et dans l’Eglise. 3 Bände; — 1861, La guerre et la paix; — 1865, 
De la capaoite politique des classes ouvriöres. — Wir zitieren nach den 
von Laceoix, Vekbcbckhoven & Co. (1867—1870) in 26 Bänden herausgegebenen. 
(Euvres completes (Paris-Brüssel). 
3 ) „Madame, wissen Sie, wer mein Vater war? Ein ehrlicher Brauer, dem es nie 
in den Kopf ging, daß er, um Geld zu verdienen, teuerer verkaufen müsse, als der 
Kostenpreis betrug. Br behauptete immer, daß das schlecht erworbenes Geld sei. — 
Mein Bier, sagte er stets, kostet mir so und so viel, einschließlich meines Lohnes? 
teuerer kann ich es nicht verkaufen. — Was eintreten mußte, geschah! Mit all seiner 
Ehrlichkeit hat mein Vater arm gelebt, ist arm gestorben und hinterließ annft 
Kinder.“ Brief an Mme d’Agoult (Briefwechsel, Bd. II, S. 239).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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