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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

332 
Zweites Buch. Die Gegner. 
die die Kapitalisten und Grundeigentümer ausüben, sich Tag für Tag 
fortsetzen kann, ohne eine dauernde Revolte bei den Arbeitern her 
vorzurufen, ja ohne daß diese sich überhaupt dieses Vorganges be 
wußt werden? Liegt hierin nicht etwas ganz unwahrscheinliches? 
Die Frage ist allerdings schwierig genug und wohl für besonderen 
Scharfsinn geschaffen. Marx löst sie durch seine Theorie des Mehr 
wertes; Rodbeetus einfacher durch den Gegensatz zwischen der im 
Tausch verwirklichten wirtschaftlichen Teilung und der sozialen Be 
raubung, die sich hinter ihrer scheinbaren Gerechtigkeit verbirgt. 
Peoudhon löst sie auf seine Weise. Nach ihm besteht zwischen Arbeit 
geber und Arbeitnehmer ein beständiger „Rechenfehler“ *)• Der Arbeit 
geber zahlt jedem Arbeiter den Wert seiner individuellen Leistung, 
+ streicht aber das Produkt der kollektiven Kraft aller für sich ein, 
ein Produkt, das die ganze Summe ihrer individuellen Leistungen be 
deutend übersteigt. Dieser Überschuß stellt den Profit vor. „Man 
sagt, daß der Kapitalist die Arbeitstage der Arbeiter bezahlt; 
um genau zu sein, muß man sagen, daß der Kapitalist so oft einen 
Arbeitstag bezahlt, als er an jedem Tage Arbeiter beschäftigt, w r as 
durchaus nicht auf das gleiche hinausläuft. Denn die ungeheure 
Kraft, die sich aus der Einheit und Harmonie der Arbeiter, der 
zweckmäßigen Übereinstimmung und Gleichzeitigkeit ihrer An 
strengungen ergibt, die hat er nicht bezahlt. Zweihundert Grenadiere 
haben in einigen Stunden den Obelisk von Luxor aufgerichtet; glaubt 
man, daß ein einzelner Mensch in zweihundert Tagen diese Arbeit 
hätte ausführen können? In der Rechnung des Kapitalisten jedoch 
wäre die Lohnberechnung die gleiche“ -). So glaubt sich der Arbeiter 
bezahlt, ist es aber in Wirklichkeit nur zum Teil, und infolgedessen 
„behält er, selbst wenn er seinen Lohn erhalten hat, ein Eigentums 
recht auf die Sache, die er erzeugt hat“ 3 ). So scharfsinnig auch 
diese Erklärung ist, so ist sie deshalb nicht weniger falsch. 
Sobald die Broschüre Proüdhon’s herauskam, war ihr Verfasser 
berühmt, und zwar nicht nur bei dem großen Publikum, das nur die 
Schlagworte kannte, sondern auch unter den Volkswirtschaftlern. 
Mehrere von ihnen, wie Beanqui und Joseph Garnier interessierten 
sich für ein so starkes Talent. „Es ist unmöglich“, schrieb der 
erstere an Peoudhon, „mehr Achtung vor Jemandem zu haben, 
als ich für Sie fühle“ 4 ), Durch einen günstigen Bericht an die 
') In einem Briefe sagt er: „Dies ist der Grundgedanke meines Ersten Memoire.“ 
Von Saintb-Bbuve angeführt in P.-J. Proudhon, S. 90, — und er beklagt sich 
später darüber, daß dieser Gedanke nie diskutiert worden sei. 
2 ) Propriete, 1er Memoire, S. 91. 
3 ) Ebenda, S. 91. 
4 J Brief Blanqui’s vom 1. Mai 1841 in Antwort auf Pboudhon’s Zusendung 
eines Zweiten Memoire über das Eigentum.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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