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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel Y. ProucThon und der Sozialismus von 1848. 
339 
Auch in den Augen der späteren Sozialisten wird ihm keine 
größere Bedeutung beigelegt. Nach Marx werden alle seine Vor 
läufer unter dem etwas verächtlichen Titel „Utopisten“ zusammen 
gefaßt, und man stellt ihren Phantasien den „wissenschaftlichen 
Sozialismus“ des Kapitals entgegen. Zwischen beiden liegt ein 
Abgrund; das Jahr 1848. Wie ist er entstanden? Um hierin klar 
zu sehen, werden wir kurz die wichtigsten dieser verfrühten Ver 
suche vorüberziehen lassen. 
Da ist zunächst das Recht auf Arbeit. Diese Formel Foueiee’s, 
die Consideeant entwickelt, und die Louis Blanc wie viele andere 
Demokraten aufgenommen hatte, wurde unter der Regierung Louis 
Philipp’s außerordentlich volkstümlich. Pboudhon nannte sie die 
„wahre und einzige Formel der Februar-Revolution“. Er sagte: „Gebt 
mir das Recht auf Arbeit, und ich schenke euch das Eigentum“ 1 ). 
In den Augen der Arbeiter war die Verwirklichung dieser Forde 
rung die erste Pflicht der provisorischen Regierung. Unter dem 
Druck einer kleinen Gruppe (pariser Arbeiter, die in das Rathaus 
eingedrungen waren, beeilte sich die Regierung am 25. Februar, sie 
anzuerkeunen. Das von Louis Blanc aufgesetzte Dekret beginnt: 
„Die provisorische Regierung der französischen Republik verpflichtet 
sich, durch Arbeit die Existenz des Arbeiters zu gewährleisten. 
Sie verpflichtet sich, allen Bürgern Arbeit zu gewährleisten.“ 
Im Verfolg dieses neuen Prinzips kündigte am nächsten Tage ein 
Dekret die sofortige Errichtung nationaler Werkstätten (ateliers 
nationaux) an. Um zugelassen zu werden, genügte es, sich bei einer 
der Bürgermeistereien von Paris einschreiben zu lassen. 
In seinem Buch von 1841 hatte Louis Blanc die Schaffung von 
sozialen Werkstätten verlangt. Die öffentliche Meinung, die von 
dem Gleichklang der Namen getäuscht, und von den Gegnern des 
Sozialismus hierin bestärkt wurde, glaubte in den nationalen Werk 
stätten sein Werk zu sehen. Aber nichts ist weniger richtig. Wie 
man weiß, waren die sozialen Werkstätten Produktivgenossenschaften, 
aber die nationalen Werkstätten waren einfach Arbeitsstätten, wo 
die Arbeitslosen Beschäftigung finden konnten. Gleiche Einrichtungen 
waren in vielen Krisenzeiten (1790 und 1830) unter dem Namen 
„Wohltätigkeitswerkstätten“ (ateliers de charite) geschaffen worden. 
Übrigens war es nicht Louis Blanc, sondern Marie, der Minister 
der öffentlichen Arbeiten, der sie organisierte. Weit davon entfernt, 
ein sozialistisches Werk tun zu wollen, sah die provisorische Re 
gierung im Gegenteil hierin sehr schnell ein Mittel, die Arbeiter für 
') Le droit au travail et le droit de propriete, Brosch. 1848, SS. 4, 5 
und 58. 
22*
	        

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Borrowing and Business in Australia. Oxford university press, H. Milford, 1930.
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