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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

340 
Zweites Buch. Die Gegner. 
sich anzuwerben, gerade um den sozialistischen Bestrebungen der 
Kommission, die im Luxemburg-Palast tagte, und der, wie wir sehen 
werden, Louis Blanc präsidierte, entgegenzuarbeiten. An ihre Spitze 
stellte man einen seiner erklärten Gegner, den Ingenieur Emile 
Thomas der schon 1849 in seiner Geschichte der nationalen 
Werkstätten selbst erzählt, in welchem Sinne er sie leitete, 
nämlich in Übereinstimmung mit der antisozialistischen Mehrheit der 
provisorischen Regierung 1 ). 
Durch diese Rechnung wurde aber schnell ein Strich gemacht. 
Diejenigen, die die nationalen Werkstätten zum Vorteil ihrer eigenen 
Politik gebrauchen wollten, wurden überstimmt. Die Revolution 
hatte die Zahl der Arbeitslosen sehr vermehrt, die schon infolge der 
wirtschaftlichen Krisis von 1847 ganz bedeutend gewesen war. Außer 
dem ließ die Eröffnung der öffentlichen Werkstätten die Arbeitslosen 
der Provinz nach Paris strömen. Anstatt 10000, auf die man ge 
rechnet hatte, waren Ende März 21000 Arbeiter eingeschrieben, die 
Ende April auf 99400 angewachsen waren. Man zahlte ihnen 2 Fr. 
am Tag, wenn sie arbeiteten, und 1 Fr., wenn man ihnen keine 
Arbeit geben konnte. Nach kurzer Zeit wußte man nicht mehr, 
womit man sie beschäftigen sollte. Die meisten wurden ohne Rück 
sicht auf ihren Beruf zu unnötigen Erdarbeiten herangezogen, die 
sich aber sehr bald auch als ungenügend erwiesen. Diese Armee 
von Unglücklichen wurde von Unzufriedenheit ergriffen, da sie sich 
von der lächerlichen Arbeit, mit der man sie beschäftigte, erniedrigt 
fühlte, und weil der geringe Lohn, der aber noch weit über den Wert 
der geleisteten Arbeit hinausging, sie in keiner Weise zufriedenstellen 
l ) Alle Geschichtsforscher stimmen in diesem Punkte überein, den Louis Blanc in 
seiner Histoire de la Revolution de 1848 ausführlich dargelegt hat (Kap. XI). 
Auch sind die zeitgenössischen Zeugnisse bezeichnend genug, besonders das, das 
Lamartine in seiner Histoire de la Revolution de 1848 gibt (B. II, S. 120). 
„Befehligt, geleitet und zusaramengehalten von Führern, die im geheimen im Ver 
trauen der anti-sozialistischen Partei der Regierung waren, hielten diese Werk 
stätten bis zur Ankunft der Assemblee Nationale den Arbeiter-Sektierern 
der Klubs des Luxemburg-Palastes und den aufrührerischen Arbeitern das Gleich 
gewicht. Durch ihre Menge und die Nutzlosigkeit ihrer Arbeiten erregten sie 
den Unwillen der Pariser, aber sie beschützten und retteten Paris mehr als einmal, 
ohne daß es davon wußte. Weit davon entfernt, im Solde Louis Blano’s zu stehen, 
wie man gesagt hat, beseelte sie der Geist seiner Gegner.“ E. Thomas erzählt 
(Histoire des ateliers nationaux, S. 146—147), daß am 23. Mai der Minister 
Marie ihn zu sich kommen ließ und ihn „ganz im Geheimen“ fragte, ob er auf die 
Arbeiter der nationalen Werkstätten zählen dürfe? „Finden Sie ein Mittel, sich 
ihrer wirklichen Ergebenheit zu versichern. Sparen Sie das Geld nicht: wenn not 
wendig, werden Sie Geld aus dem Geheimfonds erhalten“. •— „Zu welchem 
Zweck“? frug Thomas. „Um des öffentlichen Wohles willen. Glauben Sie, Ihren 
Leuten vollständig befehlen zu können ? Der Tag ist vielleicht nicht mehr fern, an 
dem man sie zu Straßenkämpfen verwenden muß.“
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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