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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel Y. Proudhon und der Sozialismus Ton 1848. 
341 
konnte. Die Werkstätten wurden zu einem Herd politischer Agitation; 
die erschrockene Regierung, die selbst wieder von der Nationalver 
sammlung (Assemblee Nationale) bedrängt wurde, hatte nur noch 
einen Gedanken: sie aufzulösen. 
Am 21. Juni befahl plötzlich eine Verordnung allen jungen 
Leuten von 17 bis 25 Jahren, die bei den Werkstätten eingeschrieben 
waren, sich entweder in der Armee anwerben zu lassen oder in 
die Provinz zu gehen, wo neue Erdarbeiten sie erwarteten. Zum 
Äußersten getrieben, erhoben sich die Arbeiter; am 23. Juni brach 
der Aufstand aus, um nach drei Tagen im Blut von Tausenden von 
Opfern erstickt zu werden und das ganze Land unter dem Eindruck 
des Schreckens und der .Reaktion zu lassen. 
Mit der kindlichen Logik politischer Parteien machte man für 
diesen unglückseligen Versuch das Prinzip des Rechtes auf Arbeit 
verantwortlich, das daher endgültig verurteilt schien. Das trat klar 
zutage, als in der Assemblee Nationale sich die Debatte über die 
Verfassung erhob. Einige Tage vor dem Aufstand enthielt das 
Projekt der Verfassung, das am 19. Juni von Armand Maerast der 
Kammer vorgelegt würden war, noch das Recht auf Arbeit; der 
Artikel 2 des Entwurfes lautete: „Die Verfassung garantiert allen 
Bürgern Freiheit, Gleichheit, Sicherheit, Unterricht, Arbeit, Eigen 
tum, Unterstützung.“ In dem neuen Entwürfe aber, der am 29. August, 
nach den Junitagen, vorgelegt wurde, war dieser Artikel gestrichen. 
Nur das Recht auf Unterstützung war beibehalten worden. Bei der 
Diskussion des Artikels wurde von Mathxbu de la Deome ein Zu 
satzantrag eingebracht, der das Recht auf Arbeit wiederherstellen 
sollte. Es entstand eine aufsehenerregende Debatte, in der Thiers, 
Lamartine und Tocqueville den Zusatzantrag bekämpften, und die 
radikalen Republikaner, Ledeu- Rollin, Ceemieux und Mathibü de da 
Dröme ihn verteidigten 1 ). Die Sozialisten blieben stumm: Louis 
Blanc war in der Verbannung, Consideeant war krank, und Proudhon 
fürchtete, seine Gegner zu sehr zu reizen und seine Freunde zu kom 
promittieren. Übrigens war die Meinung der Versammlung schon 
im voraus fertig: der Zusatzantrag wurde zurückgewiesen, und der 
Artikel 8 der Einleitung der Verfassung von 1848 besagt nur: „Die 
Republik soll durch brüderliche Unterstützung die Existenz der 
bedürftigen Bürger sicherstellen, indem sie ihnen Arbeit verschafft, 
soweit ihre Hilfsmittel dies gestatten, und denen Unterhalt gewährt, 
hie erwerbsunfähig sind und keine versorgungspflichtigen Angehörigen 
besitzen.“ 
') Alle diese Keden sind kurz nachher in einem Band veröffentlicht worden, 
her Le Droit au travail betitelt ist.
	        

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Die Geplante Erhöhung Der Brausteuer Für Das Norddeutsche Braugewerbe Und Deren Folgen. Buchdruckerei Gebr. Unger, 1906.
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