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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

344 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Publikum Mißtrauen. Sie beschäftigte sich mit den Wahlen, griff 
sogar in die Straßenaufstände ein, und nahm endlich an der Kund 
gebung vom 15. Mai teil, die unter dem Vorwände, zugunsten Polens 
zu intervenieren, schließlich dazu führte, daß die Menge in die 
Assemblee Nationale eindrang. Louis Blanc hatte dieses Ereignis- 
nicht abgewartet, um sich zurückzuziehen. Er war schon aus der 
Regierung ausgeschieden, die seit dem Zusammentreten der Assemblee 
Nationale durch eine Exekutivkommission ersetzt worden war, und 
hatte am 13. Mai seine Demission als Präsident gegeben. Seitdem wurde- 
die Kommission im Luxemburgpalast als aufgelöst betrachtet. Wie 
die nationalen Werkstätten, so verschwand auch sie in der Ohnmacht 
und Unfähigkeit, ohne eine andere Spur zu hinterlassen, als die 
Diskreditierung der sozialistischen Ideen in der öffentlichen Meinung- 
Übrig bleiben noch die Arbeitergenossenschaften (asso- 
ciations ouvrieres). Das Prinzip der Genossenschaft war der gemein 
same Punkt, in dem sich alle sozialistischen Theorien, die während 
der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert aufgekommen waren, berührten. 
Mit der Ausnahme von Phoudhon *), der stets vereinzelt blieb, hatten 
die Reformatoren sich überboten, es als das spezifische Mittel zur 
Emanzipation der Arbeiter hinzustellen. Es war nur natürlich, daß 
man einen Versuch im großen anstellte. 
In der Erklärung vom 26. Februar spricht die provisorische; 
Regierung von dem Recht auf Arbeit und sagt, daß „die Arbeiter 
sich untereinander verbinden müssen, um den Gewinn ihrer Arbeit 
zu genießen,“ und Louis Blanc versuchte, sobald er zur Macht ge 
kommen war, ilire Anstrengungen in diesem Sinne zu beeinflussen. 
Er faßte die Assoziation unter der Form von Produktivgenossen 
schaften auf, die vom Staat zu unterstützen seien. Wie wir schon 
gesehen haben, hatte sich 1834 unter dem Einfluß Buchez’, eines- 
alten Saint-Simonisten, Republikaners und Katholiken, Gründer der 
Zeitung l’Atelier, „die Genossenschaft der Bijouterie-Arbeiter“ ge 
gründet 2 ). Dieser Versuch war jedoch vereinzelt geblieben. Louis Blanc 
war glücklicher. Er gründete nacheinander Genossenschaften der 
Schneider, dann der Sattler, der Spinner und Posamentierer, für die- 
er von der Regierung Aufträge auf Waffenröcke, Sättel und Achsel 
stücke erhielt. Andere Genossenschaften folgten, und am 5. Juli 
interessierte sich die Assemblee Nationale genügend für diese Ver 
suche, um ihnen einen Kredit von 3 Millionen Fr. zu bewilligen. 
Einen guten Teil dieser Summe erhielten die einfachen, aus Arbeit 
gebern und Arbeitnehmern gemischten Genossenschaften, die zu dem: 
9 Vgl. oben, S. 334, Anm. 4. 
a ) Vgl. oben, S. 290, Anm. 2.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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