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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

345 
Kapitel V. Proudhon und der-Sozialismus von 1848. 
spekulativen Zweck gegründet worden waren, ans der Freigebigkeit 
der Regierung Profit zu ziehen. Die reinen Arbeitergenossenschaften 
erhielten immerhin noch über eine Million, und 1849 bestanden 
ungefähr 100 solcher Genossenschaften. 
Aber diese erste kooperative Bewegung, die auf den Ideen Louis 
Blanc’s beruhte, hatte nur kurze Dauer. Die Asseniblee Nationale 
hatte dafür gesorgt, daß die neuen Gesellschaften einer behördlichen 
Kontrolle unterstanden, indem ein Conseil d’encouragement, 
der vom Minister ernannt wurde, damit beauftragt war, die Dar 
lehnsbedingungen festzusetzen. Diese Behörde beeilte sich, ein Muster- 
Statut zu veröffentlichen, das den Genossenschaften in ihrer inneren 
Organisation nur wenig Freiheit ließ. Mehrere kamen infolge des 
Fehlens von Aufträgen zu einem sehr schnellen Ende. Nach dem 
Staatsstreich wurden alle diejenigen Genossenschaften zur Auflösung- 
gezwungen, die nicht eine der drei von dem Artikel 19 des Handels 
gesetzbuches vorgesehenen Formen (Kollektiv- Kommandit- oder 
Aktien-Gesellschaft) angenommen hatten. Die Folge davon war, daß, 
nach Reybaud, im Jahre 1855 nur noch neun von denen bestanden, 
die 1848 unterstützt worden waren. Die wenigen Konsumvereine 
oder wie man damals sagte; „Genossenschaften für Lebensverbilligung“ 
(associations pour la vie ä bou marche), die in Paris, Lille, Nantes 
und Grenoble gegründet worden waren, wurden ebenfalls aufgelöst. 
So schlugen denn diese Versuche — die einzigen, die nicht direkt 
die Sache der Reformen kompromittiert hatten — ihrerseits fehl. Sie 
verschwanden teilweise infolge der politischen Umstände, teilweise 
aber auch infolge der Fehler, die die Gründer selbst begingen, weil 
sie noch nicht genügend auf die Schwierigkeiten der Assoziation 
vorbereitet waren. Sie lassen in der Arbeiterklasse eine tiefe Ent 
mutigung und die Erinnerung an eine große Enttäuschung zurück. 
So waren einer nach dem anderen die sozialistischen Versuche 
von 1848 gescheitert und zogen in ihren Schiffbruch die Theorien 
ihrer Urheber mit hinein. Es blieb noch ein Versuch übrig, den 
Pboudhon mit seinem Namen gedeckt hatte: nämlich der unent 
geltliche Kredit. Er sollte keinen besseren Erfolg haben. 
§ 3. Die Theorie der Tausch bank. 
Die Revolution von 1848 kam Pkouuhon nicht überraschend. 
Seiner Meinung nach aber kam sie zu früh. Er sah sehr wohl, daß 
das Hauptproblem, das sie zu lösen hatte, eher ein wirtschaftliches, 
Ms ein politisches war. Er verhehlte sich aber nicht, daß die Er 
ziehung der Massen noch nicht weit genug fortgeschritten war, um 
eine friedliche Lösung zu ermöglichen. Denn es ist eine friedliche
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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