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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel Y. Proudhon und der Sozialismus von 1848. 
351 
bank setzt ihre Unterschrift an Stelle der des Kundenwechsels, den 
sie diskontiert. Auch heute tut der Aussteller einer Banknote nichts 
anderes. An die Stelle des Wechsels, den die Banque de France 
kauft, und der nur einen beschränkten Kredit genießt, setzt die 
Banque de France Banknoten, die ihre überall anerkannte Unter 
schrift tragen und einen fast unbegrenzten Kredit genießen. Worin 
unterscheidet sich nun der Umlaufbon Peoudhon’s yoh der Banknote? 
Einfach dadurch, daß die Bank zu ihrer Unterschrift das Ver 
sprechen einer Einlösung in Metallgeld fügt, d. h. in einer allgemein 
angenommenen und nachgefragten W’are, während Peoudhon die 
Unterschrift der Tauschbank durch keine andere besondere Ver 
pflichtung dieser Art ergänzt, sondern einzig dadurch, daß alle ihre 
Kunden sie an Zahlungsstatt annehmen. 
Theoretisch mag dieser Unterschied unbedeutend erscheinen, da 
in beiden Fällen die Zahlungsfähigkeit der Aussteller des Kunden 
wechsels die wirkliche Garantie der Banknote, wie des Tauschbons 
ist. Praktisch ist der Unterschied aber außerordentlich groß! Die 
Sicherheit, die Banknote gegen Bargeld Umtauschen zu können, gibt 
ihr die große Kraft ihrer Verbreitung, und auf Grund dieser Sicher 
heit wird sie von der großen Menge Unbekannter angenommen, die 
sie einzig infolge des Vertrauens, das ihnen die Bank einflößt, 
annehmen. Sie brauchen sich nur um die Zahlungsfähigkeit der 
Bank zu kümmern. Ein „Umlaufbon“, abgesehen davon, daß er nur 
ein Anrecht auf gewisse Waren (wie sie die Kunden der Tauschbank 
herstellen) gibt, setzt aber voraus, daß der Besitzer Vertrauen in, 
die Gesamtheit der Kunden hat, ein Vertrauen, dessen wirkliche Be 
gründung er nur schwer mit Sicherheit nachprüfen kann. Ein der- • 
artiger Bon wird daher nur unter den Kunden der Bank umlaufen, 
anstatt wie die jetzige Banknote das ganze Publikum zu umfassen. 
Aber auch die Kunden der Tauschbank können ihre Verpflichtungen 
nur dann einhalten, wenn diese Bank nur Wechsel erster Sicherheit 
diskontiert und niemals am Verfalltage eine Zahlungsverweigerung 
erleidet. Denn sonst würden die Umlaufbons, anstatt regelmäßig 
zur Bank zurückzukehren, im Umlauf bleiben. Sollte eine irgend 
wie bedeutende Krisis auftreten, und viele der Anhänger der Bank 
in Zahlungsschwierigkeiten geraten, so würde die Summe des Nenn 
wertes der Umlaufbons sehr schnell den Wert der Waren, die sie 
vorstellen, übersteigen. Die Bons würden sofort an Wert verlieren, 
und die Kunden selbst würden sich weigern, sie an Zahlungsstatt 
anzunehmen. 
Man kann sich daher sehr wohl die Möglichkeit eines Umlaufs 
dieser Bons vorstellen, — aber dieser Umlauf würde stets nur auf 
einen kleinen Kreis beschränkt bleiben, und als erste unvermeidliche
	        

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Lexikon Der Handelsgeographie. Verl. des Bibliogr. Inst., 1882.
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