Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

354 
Zweites Buch. Die Gegner. 
eine Formel, von der sich J.-B. Say selbst hatte blenden lassen,, 
und es ist interessant zu sehen, wie die Tauschbank der logische,, 
wenn auch paradoxe Schluß ist, zu dem die von Adam Smith und 
den Physiokraten gegen die merkantilistischen Ideen über das Geld 
begonnene Reaktion führte. 
Muß man nun sagen, daß der Gedanke Proudhon’s jeder wahren 
Grundlage entbehrt? Nach unserer Ansicht nicht. Unter der falschen 
Idee des unentgeltlichen Kredites kann man die richtige Idee des 
gegenseitigen Kredites entdecken. Die Banque de France ist eine 
Gesellschaft von Kapitalisten, der das Publikum Kredit gibt, indem 
es ihre Banknoten annimmt, und die ihrerseits wieder dem gleichen 
Publikum Kredit einräumt. Die Garantie der Banknoten — das hat 
Pkoüdhon bewunderungswürdig klar gesehen — liegt in Wirklich 
keit in den Händen des Publikums: es sind die Unterzeichner der 
Handelswechsel, ohne deren Zahlungsfähigkeit die Bank ihre Vor 
schüsse nicht wieder erhalten würde, auf denen die ganze Sicherheit 
der Banknote beruht. Das Kapital der Aktionäre ist nur eine Zu 
satzgarantie; und wie schon der Schatzminister Napoleons des Ersten,, 
Graf Mollien, sagte, eine Emissionsbank kann theoretisch ohne jedes 
Kapital operieren. Das Publikum leiht sich selbst Geld mit der 
Bank als Vermittler. Aber warum sollte es sich nicht ohne diesen 
Vermittler behelfen? Warum sollte es nicht den Kreditunternehmer 
ausschalten, wie es den industriellen Unternehmer oder den Kaufmann 
in den Produktions- und Konsumgenossenschaften ausschaltet ? Zweifels 
ohne würde deshalb der Diskont nicht verschwinden, aber sein Be 
trag würde für alle Entleiher um die Summe vermindert werden,, 
die sie als Verleiher gewinnen. Es ist das das Prinzip der Kredit 
gesellschaften auf Gegenseitigkeit, bei denen das Anfangskapital fast 
vollständig durch die Haftpflicht der Genossen, zuweilen auch durch 
die unbeschränkte Haftpflicht, ersetzt wird. Später scheint Pboudhon 
seine erste Auffassung anf diese Idee beschränkt zu haben *). 
So hat Pkoudhon die Kreditgenossenschaft gestreift, wie er in 
anderen Teilen seines Werkes andere Formen der Kooperation ge- 
*) In der Idee generale de la Revolution an XIX 6 siede S. 198ä.r 
„Die französischen Bürger haben das Recht, sich untereinander zu verständigen und, 
wenn nötig, sich zusammen zu tun, um Bäckereien, Fleischereien, Materialwaren 
geschäfte usw. zu gründen, die ihnen den Verlauf und den Austausch zu billigem 
Preis und in guter Qualität von Brot, Fleisch und allen Verbrauchsgegenständen 
sichern, die ihnen die im Handel herrschende Anarchie heute mit falschem Gewicht, 
unter falscher Bezeichnung und zu exorbitantem Preise liefert . . . Mit demselben 
Recht haben die genannten Bürger das Recht, für ihren gemeinsamen Vorteil einn 
Bank zu gründen, mit einem Kapital, wie es ihnen gut dünkt, und dem Zwecke 
zu billigem Preis das Bargeld zu liefern, das sie für ihre Geschäfte brauchen.“
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.