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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel Y. Proudhon und der Sozialismus von 1848. 355 
streift hat, — ohne daß er übrigens für jene eine besonders lebhafte 
Sympathie gehabt hätte 1 ). 
Weiterhin liegt in seinem ganzen Systeme außer der wahren 
Auffassung des Gegenseitigkeitskredites eine tiefer schürfende Idee, 
die es vorteilhaft von allen Formen des autoritären Sozialismus, die 
vor oder nach ihm aufgekommen sind, unterscheidet: es ist dies das 
tiefe Verständnis für die zwingende Notwendigkeit der individuellen 
Freiheit als Triebkraft der wirtschaftlichen Tätigkeit in den Ge 
sellschaften, die auf der Industrie beruhen. Besser als irgendeiner 
seiner Vorgänger hat er begriffen, daß die ökonomische Freiheit eine 
endgültige Erwerbung der modernen Gesellschaft sei, und daß jede 
wirkliche Reform auf dieser Freiheit sich aufbauen müsse; niemand 
hat besser als er die Macht der selbsttätigen „wirtschaftlichen 
Kräfte“ verstanden, deren verderbliche Wirkung er wohl gesehen 
hat, aber in denen er gleichzeitig, wie schon A. Smith es getan 
hatte, den stärksten Hebel des Fortschrittes erkannte. Seine leiden 
schaftliche Sorge um Gerechtigkeit erklärt seinen Haß gegen das 
Eigentum, aber sein eifersüchtiges Streben nach Freiheit rief seine 
Feindschaft gegen den Sozialismus hervor. Sie hat ihn dazu ge 
führt, mehr zu zerstören als aufzubauen, trotz seiner berühmten 
Formel: Destruam et aedificabo. Aber dieser Liberalismus 
beruhte auf einem~sicEeren~Gefühl für die wirtschaftlichen Wirklich 
keiten, und die soziale Frage stellt sich auch heute noch in keiner 
anderen Form als derjenigen, in der sie sich Peoudhon stellte: Die 
Gerechtigkeit in der Freiheit zu verwirklichen. 
Das Projekt der Tauschbank Pboudhon’s darf nicht mit ähn 
lichen Plänen, die vor oder nach ihm aufgekommen sind, verwechselt 
werden. Alle diese Pläne haben gemeinsam, daß sie in einer Reform 
des Tausches eine Hilfe gegen die sozialen Ungleichheiten suchen, — 
aber, hiervon abgesehen, ist die Analogie meistens nur äußerlich, und 
wie wir sehen werden, sind die wirtschaftlichen Ideen, auf denen sie 
sich aufbauen, recht verschieden. 
1. Man hat das Projekt Peoudhon’s oft mit dem System der 
„Arbeitbons“ in Verbindung gebracht, das Robbet Owen einzuführen 
versuchte, oder wie der Engländer Beat es in seinem „Labour’s 
*) „Man tut sich noch aus Gründen der Wirtschaftlichkeit des Verbrauchs 
zusammen, um den Nachteilen des Kleinhandels zu entgehen. Dieses Mittel rät Rossr 
den Hausfrauen in kleinen Haushalten, denen ihre Mittel nicht gestatten, im großen 
einzukaufen. Diese Art, von Assoziation . . . zeugt aber gegen das Prinzip. Man 
gebe dem Produzenten durch den Austausch seiner Produkte die Möglichkeit, sich 
im großen zu versorgen, oder, was auf dasselbe hinausläuft, den Kleinhandel 
unter Bedingungen zu organisieren, die ihm ungefähr die gleichen Vorteile lassen, 
wie der Verkauf im großen, und die Assoziation wird überflüssig.“ Idee generale 
de la Revolution, S. 92. 
23*
	        

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Die Kontrolle Der Rechnungslegung (in Der Privatwirtschaft). Buchdruckerei Robert Noske, 1914.
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