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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel V. Proudhon und der Sozialismus von 1848. 
359 
Der Vorteil dieses Systems soll zunächst darin liegen, das Metall 
geld zu ersparen. In zweiter Stelle wird es dem Staat (in dem Ge- 
•danken Solvay’s) ein praktisches und sicheres Mittel liefern, mit 
hinreichender Sicherheit das Vermögen eines jeden zu kennen. Der 
Staat würde daher in seinen Händen ein Mittel haben, die Erbanfall 
steuern festzusetzen, so daß er imstande wäre, die Vererbung er 
worbener Vermögen nach und nach abzuschaffen. Diese nach und 
nach verwirklichte Abschaffung würde es zum Schluß erlauben, „die 
größte Ungerechtigkeit der modernen Gesellschaften, die Ungleichheit 
am Ausgangspunkt“, zum Verschwinden zu bringen 1 ) und das Prinzip 
der gerechten Verteilung anzuwenden: einem jeden nach seiner Pro 
duktivität. Dieser Gedanke hat viel mehr von Saint-Simon als von 
Proudhon an sich. 
Die Tragweite der vorgeschlagenen Reform leuchtet ohne weiteres 
■ein. In den Augen Solvay’s ist das „Buchungssystera“ nur ein Be 
standteil einer allgemeineren Auffassung, nämlich des „Produktivis 
mus“, der darin besteht, die soziale Produktivität durch eine sehr 
verschiedene Mittel umfassende Gesamtordnung auf ihr Maximum zu 
bringen 2 3 * * * * ). 
Es ist unmöglich, hierin irgendeinen der Gedanken Proudhos’s 
wüederzufinden. Abgesehen von der Abschaffung des Metallgeldes ist 
alles in den beiden Vorschlägen verschieden. Solvay strebt nicht 
danach, den Zins vollständig zu beseitigen und er bildet sich auch 
nicht ein, daß das Geld die Ursache des Zinses sei. Das System der 
Schecks und der Zahlungsüberweisungen hat nur den Zweck, die 
Barverkäufe zu erleichtern, ohne etwas mit dem System Pkoudhon’s 
zu tun zu haben, wo der „Umlaufbon“ bestimmt ist, den Barverkauf 
mit dem Kreditverkauf zu identifizieren 8 ). 
Der stärkste Einwurf, den man gegen das System Solvay’s 
machen kann, ist, daß die Unterdrückung des Geldes als ümlauf- 
b Aunales de ITnstitut Solvay, Bd. I, S. 25. 
2 ) Vgl. Principes d’orientation sociale. Zusammenfassung der Unter 
suchungen Solvay’s über den Produktivismus und dem Comptabilismus, S. 82; 
Brüssel 1904, 92 Seiten. 
3 ) Wenn uns auch die Auffassung Solvay’s durchaus verschieden von der 
Theorie Pkoudhok’s erscheint, so ähnelt sie doch einer in der Kommission des 
Luxemburgpalastes erörterten Idee. In dem Expose general d e la Commission 
de gouvernement pour les travailleurs, die am 6. Mai 1848 im Moniteur 
(S. 955) erschien, kann man lesen; „In der zukünftigen vollkommenen Assoziations- 
Ordnung, wird man sogar ohne Wechsel auskoramen: alles wird sich auf einen Aus 
gleich der Konten beschränken; an Stelle der einkassierenden Bankdiener werden 
Buchhalter treten. Schon in der bestehenden Gesellschaft könnte man den Gebrauch 
von Geld teilweise überflüssig machen, sei es Metallgeld oder Papiergeld“ . . . Der 
Urheber führt dann ein System von Abrechnungsstellen aus.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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