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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

364 
Drittes Buch. Der Liberalismus. 
den Physiokraten und A. Smith, zwischen Say und Eicaedo, war er 
ersichtlich. Aus Gründen, die wir im folgenden anführen werden, 
sollte er jedoch immer stärker werden. Das vorliegende Buch zer 
fällt daher ganz natürlich in zwei Kapitel, von denen das eine sich 
mit der französischen, das andere mit der englischen liberalen Schule 
beschäftigt. 
Kapitel I. 
Die Optimisten. 
In dem vorhergehenden Buche haben wir gesehen, wie sehr die 
überall aufschießende Kritik, die sozialistische und die staats 
sozialistische, die volkswirtschaftliche Wissenschaft gestört und in 
die Irre geführt hatten. Der Augenblick war gekommen, in dem der 
Versuch gemacht werden,mußte, die volkswirtschaftliche Wissenschaft 
wieder auf ihren richtigen Weg, den der Naturordnung, zu bringen, 
den sie mit den Physiokraten und A. Smith zuerst gegangen war, — 
und dieser Aufgabe unterzogen sich die Volkswirtschaftler ganz be 
sonders in Frankreich. 
Diese Haltung der französischen Schule erklärt sich leicht aus der 
Tatsache, daß sie sich mehr als irgendeine andere mit den Angriffen 
des Sozialismus und des Protektionismus hatte beschäftigen müssen. 
Soweit der Sozialismus in Betracht kommt, darf nicht vergessen werden, 
daß Frankreich sein Geburtsland ist 1 ). Man kann keineswegs den 
Einfluß, der in England von Owen, und noch weniger den, der in 
Deutschland z. B. von einem Schuster und einem Weitling ausgeübt 
worden ist, mit dem Nimbus vergleichen, der in Frankreich einen 
Saint-Simon, einen Fourier, einen Proudhon umgab. Sie erschienen 
den Volkswirtschaftlern um so gefährlicher, weil sie weniger die Arbeiter 
als die Intellektuellen in den Bannkreis ihrer Gedanken zogen. 
Was den Protektionismus anbelangt, so war er, wenn er auch in 
Frankreich nicht durch so bedeutende Namen wie den List’s ver 
treten wurde, deshalb hier nicht weniger stark als in allen anderen 
Ländern, — auf jeden Fall viel stärker als in England; und zwar 
x ) Das ist eine Tatsache, die die deutschen Sozialisten selbst anerkannt haben: 
„Das Volk, das den Sozialismus, wenn auch in noch roher Dorm, hervorgebracht 
hat, ist unsterblich“, sagt Kahl Grün, indem er von Frankreich spricht, gerade zu 
derZeit, von der dieses Kapitel handelt (angeführt von Püech: Le Proudhonism e 
dans ITnternationale, S. 57, 1907).,
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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