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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

368 
Drittes Buch. Der Liberalismus. 
Ferner charakterisiert sie sich durch eine gewisse Härte gegen 
über dem Elend des Volkes. — Wohl hat die Wissenschaft nichts 
mit sentimentalen Gefühlen zu tun, — aber wir sprechen hier von 
einer gewissen Tendenz, die schon bei Malthds stark hervortritt, 
zu glauben, daß das Elend des Volkes seinen eigenen Fehlern zuzu 
schreiben sei, seinen eigenen Lastern oder doch wenigstens seinem 
Mangel an Voraussicht 1 ). Die liberale Schule war reif, den, der 
kommen sollte, Darwin, mit Enthusiasmus aufzunehmen. Wies er 
doch nach, daß die natürliche Zuchtwahl des Menschen durch die 
Ausjätung der Schwachen die notwendige Bedingung des Fort 
schrittes der Arten sei, und daß dieser Fortschritt um diesen Preis 
nicht zu teuer bezahlt wird; und ist doch der Glaube an die Vor 
züge der Konkurrenz schon die Verherrlichung des „struggle for life“, 
des Kampfes um&. Dasein! 
Und doch ist der liberalen Schule -weder der Nachweis gelungen, 
daß alle natürlichen Gesetze gut seien, noch auch hat sie den Fort 
schritt des Sozialismus und des Schutzsystems auf halten können, und 
am Ende des 19. Jahrhunderts fand sie sich durch die von zwei 
Seiten auf sie eindringenden Wogen fast überflutet. Trotzdem hat 
sie in keinem Augenblick ihr Selbstvertrauen verloren; durch ihre 
Prinzipientreue, durch die Beständigkeit ihrer Lehre, durch ihre hoch 
mütig alle Volkstümlichkeit nichts achtende Haltung, hat sie sich eine 
Art eigener Prägung gegeben und sie verdient etwas Besseres als 
das oberflächliche Urteil, das ausländische Nationalökonomen über sie 
gefällt haben, nämlich, daß sie jeder Originalität entbehre und nichts 
als ein schwacher Abglanz der Lehre Smith’s sei. 
In ihrer Geschichte gibt es besonders eine Periode, in der dieser 
Liberalismus und Optimismus ihren Höhepunkt erreichten, und diese 
Periode ist' es, die wir jetzt näher betrachten wollen; sie fiel zwischen 
1830 und 185_0. ln dieser Zeit verwirklichte sich das, was man die 
Verbindung der politischen Freiheit mit der wirtschaftlichen Freiheit 
der Weltausstellung im Juli 1900 sagte einer der gemäßigten Anhänger der liberalen 
Schule, Lbvassbur (Journal des Economistes, 15. Aug. 1900): 
„Es ist unnötig, Unterscheidungen zwischen uns zu machen; in dieser Hinsicht 
können die liberalen Volkswirtschaftler nicht verschiedener Meinung sein. Sie 
können in mehreren Punkten betreff der Anwendung verschiedene Ansichten haben, 
aber sie sind sich alle über das Prinzip der Freiheit einig. Je freier der Mensch 
ist, um so erfolgreicher und machtvoller schafft er Güter. Je größer die Freiheit 
ist, um so mehr Anregungen gibt es zur Arbeit und zur Anspannung der Intelligenz, 
um so mehr Keichtümer werden produziert.“ 
*) So schreibt auch Ddnoyeb: „Es ist gut, daß es in der Gesellschaft eine 
Unterwelt gibt. Die Familien die sich schlecht aufführen, laufen Gefahr, in ihr zu 
versinken, und nur dadurch, daß sie sich gut aufführen, können sie sich wieder 
emporarbeiten. Diese Unterwelt ist das Elend“ (La Liberte du travail, 
S. 409).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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