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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel I. Die Optimisten. 
373 
auf absolut gleichen Fuß mit dem Tausch zwischen Nationen stellt, 
oder wenn er in mehr belustigenden als treffenden Gleichnissen nach 
zuweisen versucht, daß die Vorteile des internationalen Handels für 
ein Land um so größer seien, je ungünstiger seine Handelsbilanz sei, 
oder daß hauptsächlich die ärmsten Nationen vom internationalen 
Handel profitieren *). 
Was den konstruktiven Teil des Werkes Bastiat’s anlangt, so 
besteht er in dem Nachweis: „daß die allgemeinen Gesetze der 
sozialen Welt harmonisch sind; sie streben in allen Richtungen nach 
einer Vervollkommnung des Menschengeschlechtes“. Und doch sieht 
man beim ersten Blick überall nur Unordnung! Er antwortet hier 
auf mit dem unvergeßlichen Gleichnis: „Das, was man sieht, und 
das, was man nicht sieht“, in dem er ausführt, daß man sich 
nicht auf das verlassen dürfe, „was man sieht“, und daß das, „was man 
nicht sieht“ viel öfter die Wahrheit ist; daß die augenscheinlichsten 
Gegensätze, wenn man sie näher betrachtet, sich sehr oft als Trieb 
kräfte der Harmonie ausweisen. Weiterhin antwortet er, daß der 
Mensch frei sei, und folglich frei, diese Harmonie zu zerstören, 
indem er sich an der Freiheit anderer vergreift, — insbesondere 
durch die Ausbeutung, die Bastiat keineswegs zu verschleiern ver 
sucht, sondern die er im Gegenteil überall an den Pranger stellt. 
Aber verschiedene Kräfte sind in der Umwelt wie im Innenleben 
des Menschen am Werke, um jeden, der den richtigen Weg verläßt, 
darauf zurückzuführen, so daß sich zum Schluß die Harmonie von 
selbst wieder einstellen wird. „Ich glaube, daß das Übel zum Guten 
führt und es hervorruft, während das Gute niemals zum Übel führen 
kann, woraus sich ergibt, daß das Gute zum Schluß zur Vorherrschaft 
gelangen muß 1 2 ).“ 
Es erhellt hieraus, daß diese Doktrin weit über den bloßen Be 
griff von Naturgesetzen hinausgeht: sie setzt den Glauben an Ge 
setze der Vorsehung voraus. Bastiat will das auch gar nicht ver 
bergen und ruft an vielen Stellen ähnlich wie die Physiokraten, aber 
mit klareren Worten aus: „In jeden Menschen hat Gott einen un 
widerstehlichen Drang nach dem Guten gelegt und hat ihm, um es 
ihn erkennen zu lassen, ein Licht gegeben, das ihn zurechtweist 3 ).“ 
1 ) Über die Frage: Wer im internationalen Handel gewinnt? siehe weiter unten 
das, was wir hierüber bei Stuakt Mill sagen. 
2 ) Earmonies,S.21. Wir zitieren nach der 10. Ansg. der CEuvres completes. 
3 ) „Die Tatsachen der Nationalökonomie haben ebenfalls ihre wirkende Ursache 
und ihren Yorsehungszweck“ (Harmonies, letzte Seite). 
„Angesichts dieser Harmonie kann der Volkswirtschaftler wohl ausrufen, wie der 
Astronom oder der Physiologe; Digitus Dei est hic!“ (Harmonies, Kap. X, S. 391). 
„Wartet nur das Ende ab und ihr werdet sehen, daß, wenn ein Jeder für sich 
[ selbst sorgt, Gott an alle denkt“ (Harmonies, Kap. VIII, S. 290).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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