Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel I. Die Optimisten. 
375 
dessen jedes Eigentum auf die Arbeit gegründet ist. Obgleich die 
Methode Bastxat’s sehr von einem a priori Standpunkt ausging und 
;so wenig realistisch wie möglich war, konnte er sich doch nicht mit 
einer Auffassung begnügen, die zu klar mit den Tatsachen in Wider 
spruch stand, denn sie war nicht imstande, zu erklären, warum z. B. 
der Wert einer zufällig gefundenen Perle dem einer mit Mühe vom 
•Grunde des Meeres heraufgeholten Perle gleich ist. Daher sucht er 
eine andere Erklärung, die ebenso normativ wie die Eicaedo’s sein 
sollte, aber mehr mit den Tatsachen in Einklang stand. 
Nun hatte gerade'CAEEY, v um die Theorie Ricardo’s zu berichtigen, 
eine andere sehr geistreiche aufgestellt; nämlich, daß der Wert nicht 
von der geleisteten Arbeit, sondern von der ersparten Arbeit 
bestimm/ wird. Diese Theorie ließ sich ausgezeichnet mit den der 
Theorie Ricaedo’s widerstrebenden Tatsachen in Übereinstimmung 
bringen; sie erklärte die Hypothese der gefundenen Perle sehr gut. 
Bastiat griff sie begierig auf 1 ). Immerhin genügte sie ihm noch 
nicht ganz, weil man nicht recht versteht, wie die Tatsache, daß der 
Wert im Verhältnis zu der ersparten Arbeit stehe, — das heißt 
nämlich, was wohl zu bemerken ist, im Verhältnis zu einer Arbeit, 
die niemals geleistet worden ist und niemals geleistet werden wird! 
— als eine wirtschaftliche Harmonie betrachtet werden kann. Da 
erleuchtet ein Lichtstrahl ^seinen yGeist: ^ Ist diese ersparte Arbeit 
nicht ein dem Erwerber geleisteter Dienst? Damit hat er die 
«o lange gesuchte _ Ehklärung endlich gefunden: „Der Wert ist 
das Verhältnis zweier ausgetauschter Dienste“ 2 )A Und 
da nun alles Eigentum und alles Vermögen nichts weiter ist als eine 
Summe von Werten, so kann man auch sagen, daß das Eigentum 
eines jeden nur die Summe der von ihm geleisteten Dienste ist. 
Hier haben wir die Harmonie. Was kann man besseres wünschen? 
Bastiat gerät in Exstase, 'diese Forme?'' gefunden zu haben. 1 Sie er- 
klärt alles, sie 'gleicht alle Widersprüche aus, löst alle Schwierig- 
keiten und gibt zugleich den Schlüssel zu der, die das Kreuz der 
Volkswirtschaftler war: warum der Diamant wertvoller als das 
Wasser sei? Antwortet sie doch; einfach deshalb, weil der, der mir 
einen Diamanten abläßt, mir einen größereren Dienst leistet als der, 
der mir ein Glas Wasser gibt,'— wenn ich nicht gerade auf dem 
Floß der Schiffbrüchigen der Medusa bin. Aber auch in diesem 
ü „Ich habe naohgewiesen, daß die Grundlage des Wertes weniger die dem 
■Gebenden verursachte Mühe, als die dem Empfangenden ersparte Mühe ist 
(hier wäre es gerecht gewesen, Cabey zu zitieren!), und deshalb habe ich sie in etwas 
verlegt, das diese beiden Bestandteile umfaßt: den Dienst“ (Harmonies, Kap. IX, 
2 ) Harmonies, Kap. V, S. 145.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.