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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Achtes Buch
  • Neuntes Buch
  • Zehntes Buch

Full text

Politische Wirkungen der veränderten gesellschaftlichen Schichtung. 88 
sein Recht noch keineswegs schuf, um soziale Entwickelungen zu 
ermöglichen oder zu beschleunigen, das vielmehr das Recht nur 
als einen Ausdruck kannte des wirtschaftlich, sozial und sittlich 
Gewordenen — mithin ohne die Kraft ausgesprochener Propa⸗— 
ganda. Zudem aber gehörte es zu den Eigentümlichkeiten der 
Standesbildungen des hohen Mittelalters, daß sie auf der 
Grundlage besonderen, genossenschaftlich entwickelten Rechtes 
erfolgten: und es begreift sich, daß sich gegenüber den innig 
oerflochtenen Bildungen gerade der Standesrechte die Rezeption 
jedes allgemeinen Rechtes machtlos erweisen mußte. Damit fiel 
aber auch die letzte unitarische Beeinflussung der sozialen Ent— 
wickelung und der gesellschaftlichen Kämpfe hinweg: frei aus 
den innersten Tiefen seiner sozialen Gegensätze heraus entfaltete 
sich das Leben der Nation. 
Doch eine besondere Fügung wollte es, daß in diesem Zeit⸗ 
alter vollster sozialer Schwäche der Königsgewalt gerade die 
autonome Entwickelung selbst zur wahren, nie wieder lösbaren 
Einheit der Nation führte. 
Die deutsche Gesellschaftsentwickelung war seit den Zeiten 
der Merowingen wesentlich durch den Unterschied des Grund— 
besitzes bestimmt gewesen; so hatten sich Großgrundherren und 
Grundholde als die charakteristischen Gesellschaftsklassen des 
3. bis 11. Jahrhunderts gebildet. Es hatte sich damit ein zu— 
nächst privatrechtliches Moment, das bloße Eigentum am Grund 
und Boden, als sozial wirksamster Faktor erwiesen. 
All das änderte sich seit den späteren Tagen der Salier und 
im Zeitalter der Staufer. An Stelle des Grundeigens ward 
die Verschiedenartigkeit des Berufes zum eigentlich standes— 
hildenden Fermente: an die Stelle von Grundholden und Grund— 
herren traten Ritter und Bauern, und ihnen zur Seite ent— 
wickelte sich das Bürgertum als Vertretung neuer geldwirtschaft⸗ 
icher Interessen. 
Wie aber konnte diese neue Berufs- und Arbeitsteilung 
der Nation bestehen ohne gleichzeitige Arbeitsvereinigung? Die 
verschiedenen Berufe waren nunmehr nur Teile eines Ganzen; 
ein immer regerer Verkehr vermittelte zwischen Stadt und Land
	        

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Finanzen Und Steuern Im in- Und Ausland. Hobbing, 1930.
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