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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

380 
Drittes Buch. Der Liberalismus. 
„Hierin liegt“, sagt Bastiat, „das wesentliche Gesetz der sozialen 
Harmonie.“ 'Der Grundeigentümer, der in der Theorie Eicaedo’s als 
der Drache erscheint, der die Schätze der natürlichen ßeichtümer 
bewacht, und dem man Tribut bezahlen muß, um sie benützen zu 
können; der in den stürmischen Anschuldigungen, die Peoudhon gegen 
das Eigentum schleuderte, als der hingestellt wird, der die Gaben 
Gottes sich angeeignet hat, — er erscheint in der Theorie Bastiat’s 
nur noch als ein einfacher Vermittler zwischen der Natur und dem 
Verbraucher, als ein guter Dienstbote, der für mich an der gemein 
schaftlichen Quelle das Wasser holen geht, und dem ich nicht für 
das Wasser bezahle, sondern nur für die Mühe, die es ifea beseitet-, 
.AS mir zu bringen 1 ).* ' 
Es kommt aber noch besser mit Hinsicht auf diese Harmonie! 
Von den beiden Bestandteilen, die in jedem Gute verbunden sind, 
dem kostenden und dem freien oder gemeinschaftlichen Bestandteil, 
zeigt der erstere die Neigung, nach und nach im Verhältnis zu dem 
zweiten an Bedeutung zu verlieren. Es ist tatsächlich ein allge 
meines Gesetz, daß infolge der Fortschritte der Industrie die für 
eine gleiche Bedürfnis-Sättigung notwendige menschliche Anstrengung 
immer geringer wird. Die neue Arbeit ist fast stets produktiver als 
die frühere. Das gilt für alle Erzeugnisse, für das Getreide sowohl 
wie für die Kohle, für den Stahl wie für die Baumwollenstoffe, und 
nicht nur für die Erzeugnisse der Erde, sondern für den Boden selbst. 
Es kostet immer weniger, neuen Boden urbar zu machen, gerade so, 
wie es immer weniger kostet, neue Maschinen herzustellen. Der 
Teil des natürlichen Nutzen wird aber in keiner Weise geringer: 
„Das Getreide hat heute genau denselben Nutzen, wie am Tage nach 
der Sintflut.“ 
Was folgt daraus? Da aller Besitz nur aus einer Summe von 
’) „Und ich sage euch: Nein, Ihr habt die Geschenke Gottes nicht unterschlagen. 
Umsonst habt ihr sie aus den Händen der Natur empfangen, das ist wahr! Aber 
umsonst habt ihr sie auch an eure Brüder weiter gegeben, ohne für euch etwas 
zurückzubehalten . . . lebt daher in Frieden, ohne Furcht und ohne Bedenken“ 
(Harmonies, Kap. VIII, S. 257). , - 
„Die Kohle steht allen Menschen gratis in Fülle zur Verfügung; das ist kein 
Paradox und keine Übertreibung; sie steht ihnen ebenso gratis und im Überfluß zur 
Verfügung wie das Wasser des Bergstromes, nur mit der Bedingung, sich die Mühe 
zu geben und sie zu holen oder die, die diese Mühe für uns tun, für diese Mühe zu 
entlohnen“ (Harmonies, Kap. X, S. 362). — Bastiat will aber durchaus nicht 
sagen, daß die Dividenden der Aktionäre nur die Mühe bezahlen, die sie genommen 
haben, um die Kohle zu holen, sondern die Mühe, die sie (in der Form von Erspar 
nissen) genommen haben, um die Ausbeutung zu ermöglichen. 
J.-B. Say hatte schon davon gesprochen, daß die natürlichen Kräfte umsonst 
seien, er sprach aber nur von denen, die sich noch niemand angeeignet hat, wie Luft 
und Wasser, und die infolgedessen allen zur Verfügung stehen.
	        

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Das Baugewerbe in Der Volks-, Berufs- Und Betriebszählung von 1925. Deutscher Baugewerksbund (N. Bernhard), 1930.
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