Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel I. Die Optimisten. 
883 
4. 
wortet Cabeyjl. daß ganz im Gegenteil die ärmsten Böden es sind, 
anf denen die Kultur beginnt,' und daß man erst später und nach, 
und nach die reicheren Felder in Angriff nimmt. Infolgedessen er 
gibt sich der umgekehrte Schluß, denn mit steigender Produktivität 
wird der Preis des Getreides fallen. Die Gründe, auf die er diese 
Umkehrung im Gange der Bodenkultur stützt, sind höchst eindrucks 
voll. Zunächst weist er darauf hin, daß für den Boden, wie für alle 
Naturkräfte, die Reihenfolge in der Domestikation, wenn ich so sagen 
darf, im umgekehrten Verhältnis zu ihrer Macht steht; man hat an 
gefangen, die tierische Kraft vor der des Windes oder des Wassers 
zu benutzen, und diese wieder vor der des Dampfes oder der Elek 
trizität. Ebenso ist es mit dem Boden. *Was ist denn ein fruchtbarer 
Boden? Es ist das ein Boden, der in seinem Naturzustand von einer 
wuchernden Vegetation überzogen ist, die man ausrotten muß, oder 
Alluvialfelder, die den Strömen und Seen abgerungen werden müssen. 
„Der reichste Boden ist der Schrecken der ersten Einwanderer“, sagt 
er 1 ). Er tritt ihm in der Form von Urwäldern entgegen, voll 
wilder Tiere, die er bekämpfen muß, angefüllt mit Sümpfen, die zu 
trocknen sind, voller Krankheitskeime, die Kirchhöfe aus ihnen 
machen. Generationen müssen sich auffarauchen, ehe man diesen 
reichen Boden benutzen kann. In der Zwischenzeit sucht sich der 
erste Ansiedler bescheiden unfeinem Hügelabhang irgendeinen leichten 
Boden, der seinen schwachen Kräften mehr entspricht, und wo er 
außerdem infolge der Lage größere Sicherheit genießt und sich 
leichter verteidigen kann. ’ 
Die Richtigkeit dieser Theorie scheint nicht nur durch den Gang 
der Bodenkultur und der Kolonisation in den neuen Ländern erwiesen 
zu sein, sondern auch durch die Geschichte und die Zivilisation in 
der Vergangenheit. An den Abhängen, auf den Hügeln fanden sich 
die ersten Menschen zusammen und bauten ihre Dörfer oder Schlösser, 
um dann langsam und vorsichtig in die tiefer liegenden Gefilde 
hinabzusteigen. Wie viele Gegenden gibt es noch jetzt in Frankreich, 
avo man die „neue Stadt“ sich in der Ebene ausbreiten sieht, während 
nicht weit davon die alte Stadt ihre Mauern auf dem Berge erhebt I 
Die Helden, denen man später göttliche Ehren envies, weil sie die 
Lernäische Hydra oder die Vögel des stymphalischen Sumpfes getötet 
hatten, waren wahrscheinlich nur die ersten Menschen, die den Mut 
gehabt haben, die Alluvialböden urbar zu machen. 
Man kann dieser Theorie natürlich genau denselben 'Vorwurf 
machen, wie der Ricardo’s, nämlich, daß sie nur für ein bestimmtes 
Milieu und für bestimmte Umstände Geltung hat. Die Rententheorie 
’) Caeby, Prineiples of Social Science (Bd. I, S. 127 in der franz. Übers.),
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.