Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

386 
Drittes Buch. Der Liberalismus. 
Leider ist auch diese Beweisführung nur ein reiner Sophismus, 
Zunächst könnte man sagen, daß die oben angegebenen Zahlen ein 
fach für die Zwecke der Beweisführung erfanden worden sind. Man 
könnte bezweifeln, daß die Tatsache des Sinkens des Zinsfußes, auf 
die sie sich gründet, allgemein genug feststehe, um den Charakter 
eines bleibenden Gesetzes zu haben: die Wirtschaftsgeschichte zeigt 
uns vielmehr periodische Schwankungen des Zinsfußes und erst kürz 
lich ist der Zinsfuß wieder bedeutend gestiegen. 
Das angebliche Gesetz wird noch zweifelhafter, wenn man, wie 
Bastiat es tut, in das Sinken des Zinsfußes nicht nur den eigent 
lichen Zins einschließt, sondern auch die Profite, die Dividenden,. 
Tantiemen und jeden Gewinnanteil des Kapitals. 
Aber auch wenn wir das Gesetz des sinkenden Profitsatzes als 
feststehend annehmen, beweist das, daß der Anteil des Kapitals ge 
ringer wird? 
Auf keinen Fall, in soweit als diejenigen Kapitalien in Betracht 
kommen, die schon in Fabriken, Gruben, Eisenbahnen, Staatsrenten 
usw. angelegt sind und in festverzinslichen Papieren bestehen. Sie 
erhalten nicht einen Pfennig weniger Zinsen, im Gegenteil, das Sinken 
des Zinsfußes hat eine Kurssteigerung der Papiere, das heißt also 
aller früher angelegten Kapitalien zufolge. Alle Kapitalisten wissen 
das und spekulieren sogar auf diese Voraussicht 1 ). 
Das Sinken des Zinsfußes kann daher den Anteil des Kapitals 
nur insoweit verringern, als neue Kapitalien in Betracht kommen;: 
wenn diese Kapitalien aber zufälligerweise eine geringere Produk 
tivität als die alten Kapitalien haben, so kann es sehr gut ein- 
treten, daß ein geringerer Zinsfuß einen gleichen oder sogar größeren 
Abzug gegenüber der Arbeit bedeutet. Das ist sogar sehr wahr 
scheinlich. Der Beweis liegt darin, daß die Volks Wirtschaftler, die 
an ein allmähliches Sinken des Zinsfußes glauben, als Argument ge 
rade die Tatsache anführen, daß die Produktivität der neuen Kapi 
talien gewöhnlich geringer als die der alten ist. 
Mit einem Worte, die Frage des Zinsfußes, die einfach eine ge 
wisse Beziehung zwischen dem Werte des Kapitals und 
dem Wert des Einkommens ausdrückt, ist ganz und 
gar nicht dieselbe, w r ie die Frage nach dem Anteil an dem Pro- 
*) Wenn der Zinsfuß von 5 auf 3% sinkt, wird die 3°/ 0 französische Rente,, 
die 60 Pr. wert war, mit 100 Pr. notiert werden. Daher entsteht keine Verminderung 
des Einkommens, aber Vermehrung des Kapitals. Ein gutes Geschäft! Die Er 
niedrigung des Zinsfußes verringert den Teil der schon angelegten Kapitalien nur 
in den besonderen Fällen, in denen der Borger sich dieser Verringerung bedienen 
kann, um eine Konvertierung auszuführen.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Banking Standards under the Federal Reserve System. A. W. Shaw Company, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.