Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

391 
Kapitel I. Die Optimisten. 
Allerdings ist das eine erschreckend individualistische Auf 
lassung der Solidarität! Auch hier ist es interessant, diese Ideen 
mit denen Cabey’s zu vergleichen. Zwar scheint Carey die Soli 
darität nicht zu kennen, da er ihren Namen nicht erwähnt. Aber 
wenn er den Namen nicht kennt, so hat er sie doch sehr gut in dem, 
was er „die Kraft der Assoziation“ nennt, beschrieben, und er ist 
sogar wahrscheinlich der erste gewesen, der diesen Doppelcharakter 
der Solidarität, der uns heute so vertraut ist, klar herausgearbeitet hat; 
1. daß die Solidarität desto vollkommener ist, je zahlreicher und 
ausgesprochener die Unterschiede zwischen den Individuen sind; 
2. daß sie, weit entfernt, die Individualität eines jeden zu ver 
ringern, sie im Gegenteil kräftigt und fördert 1 ). 
Man hat vielleicht bemerkt, daß in dieser optimistischen Wider 
legung der großen klassischen Gesetze nicht von den Gesetzen 
MaijThus’ über die Bevölkerung die Rede war, die doch einen schreck 
lichen Mißklang darzustellen scheinen, da sie uns einen natürlichen 
Instinkt als Ursache „des Elendes und des Lasters“ zeigen. — Wir 
sind nicht darauf eingegangen, weil in dieser Beziehung der Versuch 
der Widerlegung, den Bastiat gemacht hat, nur zögernd und wenig- 
originell ausgefallen ist: erbeschränkt sich ungefähr darauf, zu ant 
worten, daß die Präventivhemmungen, wie das Schamgefühl und die 
Zurückhaltung im geschlechtlichen Verkehr, das religiöse Gefühl und 
.sogar das Gefühl der Gleichheit, auf Grund dessen die Anzahl der 
Kinder begrenzt wird, ebenso wohl natürliche Gefühle sind, und 
daß infolgedessen die Natur zugleich mit dem Übel die Heilmittel 
gegeben hat. 
Ein schwererwiegendes Argument — das aber Carey entlehnt zu 
.sein scheint, — ist, daß die wachsende Dichte der Bevölkerung eine 
antisozial ist, die Klassen, die für die Verteilung nicht in Betracht kommen, durch 
Steuern, also durch Gewalt, dazu zu zwingen, Beiträge zu zahlen“ (Harmonies, 
Kap. XIV, S. 471). 
„Hier haben wir einen Bauern, der sich spät verheiratet hat, um nicht mit 
einer Familie belastet zu sein, und den man dazu zwingt, die Kinder anderer zu 
ernähren! . . . Jetzt wird er gezwungen, zum Unterhalt von Bastardkindern beizu 
tragen!“ (Harmonies, Kap. XX, S. 617, 618). 
Indem er von der Gewinnbeteiligung spricht, sagt er: „Es ist wirklich nicht 
der Mühe wert, sich damit zu beschäftigen“ (ebenda, Kap. XIV, S. 457). 
1 ) „In der ganzen Natur steht der Bang und die Vollkommenheit der Or 
ganismen in direktem Verhältnis zu der Zahl und der Verschiedenheit der Teile“ 
(Science Social, Bd. III, S. 461). 
„Man hat das Leben als einen Austausch gegenseitiger Beziehungen definiert; 
dort aber, wo kein Unterschied der Gegenstände besteht, kann kein Austausch statt 
finden“ (ebenda, Bd. I, S. 64, 65). 
„Je vollkommener in der Natur die Koordination des Ganzen ist, um so besser 
:entwickelt sich ein Jeder der Teile“ (ebenda, Bd. III, S. 462).
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

“Wohin Weiter”. Im Selbstverlage des Verfassers, 1914.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.