Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Höhepunkt und Niedergang der klassischen Schule. Stuart Mül. 401 
Man hat von Stuabt Mill gesagt, daß er nur ein befähigter 
Popularisator gewesen sei. Dies ist eine durchaus unverdiente Herab- 
minderung seines Verdienstes. Allerdings kann man für ihn nicht, 
wie für die früheren Volkswirtschaft!er, ein großes Gesetz anführen, 
dem er seinen Namen gegeben hat, aber er hat neue Perspektiven 
■eröffnet, was vielleicht ein sichererer Kuhm ist, denn jene angeblichen 
Gesetze sind fast alle znsammengebrochen: aber die Hoffnungen 
bleiben. Die Dauer seines Werkes wird übrigens noch dadurch ver 
bürgt, daß man in keinem anderen Buche, nicht einmal in dem 
Adam Smith’s, so viele bewunderungswürdige Stellen findet, die sich 
.ganz ausgesprochen für eine Blütenlese der Nationalökonomie eignen, 
und so viele unvergeßliche Formeln, die von allen wieder angewendet 
werden, die diese Wissenschaft zu lehren haben. Nicht umsonst 
haben seine „Prinzipien“ seit einem halben Jahrhundert in den 
meisten Universitäten englischer Zunge als Textbücher gedient 
und erfüllen diesen Zweck noch heute. 
Bevor wir aber die tiefgehenden Veränderungen ins Auge fassen, 
die die klassischen Lehren in der Entwicklung seines Denkens 
■erfuhren, werden wir sie zunächst in ihren großen Linien dar 
legen, so wie sie um die Mitte des XIX. Jahrhunderts, in der 
Periode von 1848—1873, erschienen, von der Veröffentlichung der 
Prinzipien Stuabt Mill’s bis zu seinem Tode —: großartig und 
scheinbar unerschütterlich. Es ist dies die Periode, die, vom fran 
zösischen Gesichtspunkt aus, unter dem Namen der Periode des 
zweiten Kaiserreichs zusammengefaßt wird, die Zeit, in der die 
liberale klassische Schule glaubte, ihre beiden alten Gegner, den 
Sozialismus und den Protektionismus endgültig besiegt zu haben. 
Mit Hinsicht auf den Sozialismus schreibt Reybatjd im Diction- 
naire d’Economie Politique im Jahre 1852: „Heute vom 
•Sozialismus sprechen, heißt, eine Leichenrede halten.“ Was den 
Protektionismus anlangt, so hatte er in England durch die Abschaffung 
der Getreidezölle die Schlacht verloren und sollte in Frankreich und 
in Europa überhaupt bald den Verträgen von 1860 erliegen. Der 
klassischen Nationalökonomie schien daher die Zukunft gesichert: 
.sie sah nicht voraus, daß 1867 das „Kapital“ erscheinen würde, 
-daß 1872 der Kongreß von Eisenach zusammentreten sollte, und 
daß um die gleiche Zeit die Verträge von 1860 gekündigt werden 
würden. 
Benutzen wir daher diese kurze Spanne ihres Euhmes, um 
die Gesetze darzulegen, die sie lehrte, — und zwar so gedrängt, 
wie möglich, da dies keine nationalökonomische Abhandlung ist —; 
dabei wollen wir uns auf die Doktrinen beschränken, die damals 
als endgültig angesehen wurden, und die noch heute von denen die 
Gide und Rist, Gesell, d. Volkswirtschaft!. Lehrmeinungen. 26
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.