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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Höhepunkt und Niedergang der klassischen Schule. Stuart Mill. 413 
Hierin stimmt die englische klassische Schule der Manchesterianer 
fast völlig mit der französischen Schule überein x ). 
Anscheinend könnte man darauf erwidern, daß unter der Herr 
schaft der freien Konkurrenz alle Werte auf die Produktionskosten 
zurückgeführt werden, und folglich alle Produkte sich auf Grund der 
Hegel: „gleiche Arbeit für gleiche Arbeit“ austauschen müssen, so 
daß dieser angebliche Vorteil zum Schluß verschwinden müsse. 
Ricardo hat aber schon auf diesen Einwurf geantwortet, daß, wenn 
die Regel „gleiche Arbeit gegen gleiche Arbeit“ wirklich den 
Austausch zwischen Individuen der gleichen Nationalität regiert, sie 
doch keineswegs den Austausch zwischen verschiedenen LänderiP'be- 
herrscht, weil der nivellierende Einfluß der Konkurrenz nicht mehr 
in Wirkung tritt und zwar wegen der Schwierigkeit, der das Kapital 
und die Arbeit bei ihrer Übertragung von einem Lande, auf das andere 
unterliegen. Es kam daher nicht darauf an, die Arbeit oder die 
respektiven Kosten desselben Produktes in den beiden 
Ländern zu vergleichen, sondern nur die respektivenKosten 
zweier Produkte (des eingeführten und des ausgeführten) im 
gleichen Lande. Hierdurch wurde die Theorie gestärkt, die die 
Vorteile des internationalen Handels an der ersparten Arbeit mißt * 2 ). 
*) Übrigens legt Eicakdo selbst die Vorteile des internationalen Handels in 
Ausdrücken dar, die Bastiat sich hätte aneignen können: „In einem System voll 
kommener Handelsfreiheit verwendet jedes Land sein Kapital und seine Industrie in 
der Weise, die ihm am nützlichsten erscheint. Die Zwecke des persönlichen Interesses 
stehen in vollständiger Übereinstimmung mit dem allgemeinen Wohl der ganzen Gesell 
schaft. So gelangt man — ... indem man aus den Wohltaten der Natur den größtmög 
lichen Vorteil zieht, zu einer besseren Verteilung und zu größerer Sparsamkeit in 
der Arbeit. Zur gleichen Zeit verbreitet die Vermehrung der allgemeinen Menge 
von Produkten überall Wohlstand: der Austausch verbindet durch gemeinsame 
Interessenbeziehungen alle Teile der zivilisierten Welt untereinander und macht sie 
zu einer einzigen großen Gesellschaft. Dieses Prinzip schreibt vor: Wein soll in 
Prankreich und in Portugal erzeugt werden, Getreide in Polen und in den Vereinigten 
Staaten, und Eisenwaren wie andere Gegenstände werden in England hergestellt“ 
(Eicakdo, (Euvres, franz. Übers. S. 105). 
2 ) Doch kann sich aus der Theorie Eicakdo’s folgendes ergeben, was zunächst 
paradox erscheint: ein Land nämlich kann seinen Vorteil dabei finden, nicht nur, 
wie selbstverständlich, die Gegenstände einzuführen, die es nur unter schwereren $ 
Bedingungen als seine Konkurrenten herstellen kann, sondern auch die Produkte, 
in denen es s.einen Konkurrenten relativ überlegen ist, wenn es imstande 
sein sollte, sie mit einem Produkt zu bezahlen, für die es eine noch ausgesprochenerere 
Überlegenheit besitzt. In diesem Falle findet es seinen Vorteil, sich des Produktes, 
für das seine Überlegenheit am höchsten ausgebildet ist, als eines einfachen Tausch 
mittels zu bedienen, um sich irgendein anderes Produkt zu verschaffen. 
„Nehmen wir an, zwei Arbeiter verstehen, der eine wie der andere, Schuhe und 
Hüte zu machen. Der eine ist in beiden Professionen besonders geschickt; wenn 
er aber Hüte macht, ist er seinem Konkurrenten nur um ein Fünftel oder 20 % über 
legen, während er in der Herstellung von Schuhen ihn um ein Drittel oder ß3°/ 0 
* 8
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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